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Überzeugender Sieg der männlichen C-Jugend

 

Nach dem Auftaktsieg gegen Gersthofen stand am letzten Sonntag das zweite Punktspiel der Saison auf dem Programm. Gegner war diesmal der Nachwuchs des Kissinger SC. Die Gäste hatten ihr erstes Spiel gegen Donauwörth verloren. Da wir aber den Gegner, wie eigentlich alle Mannschaften der Liga, nicht kannten, waren wir schon gespannt, was da auf uns zukommen sollte.

Schon beim Warmlaufen konnte man aber sehen, dass es für die Gäste nicht einfach werden würde, in Neusäß zu bestehen. Körperlich waren die Jungs aus Kissing den Einheimischen einfach zu unterlegen, um ernsthaft an einen Erfolg zu glauben. Dies wurde auch durch einen Blick auf den Spielberichtsbogen klar. Besteht doch eine C-Jugend dieses Jahr aus Spielern der Jahrgänge 2002 und 2003, hatten die Gäste sogar Spieler der Jahrgänge 2004 und 2005, also aktuelle D-Jugend-Spieler, mit im Kader.

So begann das Spiel auch, wie man erwarten konnte. Die Einheimischen legten los wie die Feuerwehr und erzielten Tor um Tor. Die Neusässer Angreifer waren durch die Kissinger Hintermannschaft nicht zu stoppen und so stand es bereits 5 : 0, ehe die Gäste ihr erstes Erfolgserlebnis feiern konnten. Davon ließen sich die Einheimischen aber nicht bremsen. Durch schnelles Spiel nach vorne und gelungenen Kombinationen konnten die Gastgeber das Publikum begeistern. In der Abwehr ließ man kaum etwas zu und da auch der Torhüter Jakob einen tollen Tag erwischte, stand es zur Halbzeit 13 : 3 für Neusäß.

Für die Trainer gab es somit in der Pause nichts zu meckern, außer vielleicht die manchmal mangelnde Konzentration beim Torwurf. In der zweiten Halbzeit ließ dann bei einigen Spielern in der Abwehr die Konzentration nach und so kamen die Kissinger zu einigen schönen Treffern. Da aber die Männer aus der Eichenwaldhalle zumindest im Angriff ebenfalls weiterhin erfolgreich waren, stand am Ende ein nie gefährdeter 27 : 14 Erfolg auf der Anzeigentafel. 

Erfreulich aus Sicht der Neusässer war, dass alle Spieler, die zum Einsatz kamen, die Trainer voll überzeugen konnten. Jakob im Tor, der erst das zweite Mal auf dieser Position spielte, hielt neben zwei Siebenmeter auch noch jede Menge anderer Würfe. Flo kam in der zweiten Hälfte zu seinem Debut als Handballtorwart und machte seine Sache ebenfalls hervorragend.  Julian war in prächtiger Spiellaune und erzielte 12 Tore. Paul war auf der Mittelposition Dreh- und Angelpunkt des Neusässer Angriffswirbels und Benedikt überzeugte ebenfalls mit sehenswerten Treffern. Aber auch David konnte mit drei Toren glänzen. Mit der optimalen Ausbeute von 4 Punkten aus zwei Spielen kann man Ende Oktober mit viel Selbstbewusstsein nach Wertingen zum ersten Auswärtsspiel fahren.

Für Neusäß spielten: Jakob (Tor), Florian (zeitweise Tor), David (3 Tore), Noah, Benedikt (6 Tore), Niko, Julian (12 Tore), Dominik (1 Tor), Niklas (1 Tor), Eric, Paul (4 Tore);  

 

 

Viertes Spiel - vierte Aufstellung

Am Samstagabend traf die erste Mannschaft des TSV Neusäß in der Eichenwaldhalle auf die zweite Mannschaft des TSV Göggingen. Der TSV Neusäß als Gastgeber war mit zwei Mann mehr als im vorangegangenen Spiel besser besetzt, musste allerdings auf Tim Teske, Andreas Spindler und Felix Schmid, Chris Hermann, Marcel Seibold und Felix Maigatter verletzungsbedingt verzichten.

Gleich zu Beginn des Spiels konnten sich die Herren durch präzise Torwürfe und eine sehr gute Abwehrleistung nach nur 10 Minuten mit 6:1 in Führung bringen. Torhüter Alexander Schalk, der trotz starker Erkältung spielte, sorgte hinten zudem für die notwendige Sicherheit. Auch im zweiten Drittel der ersten Halbzeit überzeugten die Neusässer durch kluges, taktisches Spiel, welches dem TSV Göggingen sowohl in der Abwehr als auch im Angriff Probleme bereitete. Somit hatten die schwarzroten Fans auf der Tribüne allen Grund zur Freude: Die Führung konnte bis knapp in die 20. Minute mit einem Spielstand von 11:4 beibehalten werden. Nach anfänglicher Hochleistung gelang es nun leider nicht vollständig, das Tempo sowie die Spielkontrolle aufrechtzuerhalten. Die Konzentration brach etwas ein, wodurch es dem TSV Göggingen zum Ende der ersten Halbzeit hin gelang, die erkämpfte Führung des Gastgebers auf einen Spielstand von 13:9 zu reduzieren. Trainer Denis Graf wies in der Halbzeitpause darauf hin, dass das Spiel trotz des Vorsprungs noch bei Weitem nicht gewonnen sei, da die Gögginger weiterhin mit aller Macht zwei Punkte anstreben würden. Zu Beginn der zweiten Hälfte hatten beide Teams leichte Schwierigkeiten zurück in das Spiel zu finden. Auf beiden Seiten fielen zu viele Fehlwürfe, sodass es in der 40. Minute 14:11 stand und der Vorsprung des TSV Neusäß erneut zu schrumpfen drohte. Doch die Herren konnten mit Philipp Robbes am Kreis und Stefan Haug im Rückraum einige gute Treffer landen, fanden allmählich zurück ins Spiel und knüpften so an den Beginn der ersten Halbzeit an. Der Vorsprung wurde von da an mit schönen Anspielen und Kampfgeist in der Abwehr weiter ausgebaut. Somit stand es 10 Minuten vor Spielschluss 19:14. Bereits zu diesem Zeitpunkt stand für beide Teams fest, dass das heutige Spiel entschieden war. Auf beiden Seiten wurden noch einige Treffer im Tor versenkt, sodass es zu einem Endstand von 27:18 zugunsten des TSV Neusäß kam.

Nächste Woche treffen die Grafschützlinge auf die Linie IV aus Friedberg. Die vierte Mannschaft des TSV Friedberg, der alte Verein des Trainers Denis Graf, ist ein Gegner, der aus einem großen Spieler-Repertoire schöpfen kann.

Es spielten: Haug Stefan (4), Armbrust Patrick (1), Robbes Phillip (5), Hofmann Christian (1), Hilsenbeck Raghvindra (3), Kullmann Florian (6), Diepold Patrick (5), Strecker Christian, Gang Florian (1), Im Tor: Baksa Mladen, Schalk Alexander

Zwote mit Lebenszeichen im Meisterkampf

Der selbsternannte Titelaspirant Neusäß Zwo kämpft in einem hervorragenden Spiel den Post SV Augsburg nieder. Am Ende stellte der TSV 20, der PSV nur 18 Pakete zu.

Wie in der Vorwoche sahen die Vorzeichen äußerst rosig aus für die Gastgeber. Als Comebacker nach mehrjähriger Spielpause rutschte diesmal statt Marcel Loos der Ex-Präsident Volker Schmid in den Kader und die beiden verletzten A Jugendlichen ersetzte Ben Prix von Beginn an. Somit war man zum Anpfiff diesmal immerhin vollzählig und dem Altersschnitt der Vorwoche entsprechend nicht viel jünger. Auf der Bank fand sich mit UFO auch diesmal zumindest ein zweiter Torwart, Mladen erknobelte sich erneut seinen Platz auf dem Feld zu Beginn, dieser Glückspilz. Auf den erstaunlicherweise gut gefüllten Rängen fanden sich auch wieder die #NO15 Ultras der Zwoten ein, die nach dem dritten Bier dann auch wieder lautstark ihre Mannschaft nach vorne peitschten #GuessWhosBack!! Kurz noch die Geschichte zum Spiel:

Die Zwote kam gut rein und ließ dann leider nach 5 Minuten stark nach. Die 2:0 Führung war wohl zuviel für manchen, denn von den dann folgenden 35 Wurfversuchen fanden nur klägliche 4 ihr eigentliches Ziel. Da man auch versuchte sich in der Abwehr von den Angriffsstrapazen zu erholen war eine deprimierende 6:11 Anzeige zur Halbzeit zu erstaunen. Doch eines kann die Zwote wenn sie will: kämpfen! Wie ausgewechselt die zweite Halbzeit, in der sich die lange Vorbereitungsphase mit den vielen konditionellen Einheiten endlich bezahlt machte. Teilweise sehenswerte Treffer erzielten die TSVler durch ihren gefürchteten Adiago-Tempo-Handball oder einfach Durchspielen. Am Ende zogen Sie den sichtlich enttäuschten aber stets fairen Postlern so doch noch den Siegeszahn.

 

Auf die Aufstellung nächste Woche wenn es zur Abwechslung wieder nach Köbrunn geht darf man sicher gespannt sein.

 

In diesem Sinne:

Asozial und pleite - alles für die Zweite

Rückschlag im Meisterkampf - Zwote unterliegt knapp

Am Samstagabend hatte die Zwote vom TSV bereits ihr drittes Spiel. Auswärts hatte es die Hobbytruppe auf dem Papier mit der bislang  spielfreien zweiten Mannschaft des BHC Königsbrunn zu tun, dahinter verbirgt sich allerdings die eigentliche Erste mit doch realistischen Aufstiegsambitionen. Das Endergebnis von 43:22 überrascht daher wenig und

hätte schon vor Beginn der Partie eigentlich andersrum auf der Anzeigetafel leuchten können, als Durchschnittsalter der Startformationen.

Die alten TSVler begannen nämlich ihr Spiel in Unterzahl, nicht weil man den Gegner unterschätzte, sondern weil die zwei Jüngsten mit Problemen beim Uhrzeit lesen aufgrund unerklärlicher Vorkommnisse am Vorabend erst mit einigen Minuten Verspätung nach Spielbeginn eintrafen. Bis dahin schlugen sich die Alten um Comebacker Marcel, der nach guten 5-8 Jahren Handballabstinenz wieder ein Trikot überstreifte, sehr wacker, waren sogar mal mit 6:4 in Führung nach knapp 10 Minuten. Mladen vernagelte sein Tor, und vorne wurde die Pille effektiv reingegurkt. Als der TSV dann vollzählig war legten die jungen Spritzer von der anderen Seite endlich ihre Scham ab, die sie vorher offensichtlich am Überrennen der Alten gehindert hat. In den zwanzig Minuten bis zur Halbzeit schaffte es der TSV zumindest schon die Torausbeute der gesamten 60 Minuten aus der Vorwoche zu übertreffen und das wurde in der Pause auch gleich mal begossen. Nur 6 Tore Rückstand (13:19) waren ein Top-Ergebnis und die Vorgabe für die zweite Halbzeit. Vorgaben halten aber bekanntermaßen nur solange der Gegner genauso mitspielt, und irgendwie wollte der BHC das leider nicht. Ohne Auswechselspieler kam der TSV schneller an seine Grenzen, der Schiedsrichter ließ sich auch erst viel zu spät auf die zahlreichen 2 Min Versuche ein und somit waren die zweiten 30 Minuten ein Schaulaufen der jungen Gastgeber. Trotz der 24 Gegentore in so kurzer Zeit war am Ende doch noch genug Kraft vorhanden, auch mit wenigen Spielern noch den Kasten gut zu leeren. Glückwunsch an Köbrunn 1, Danke Ludi fürs Kampfgericht.

 

In diesem Sinne:

Asozial und pleite - alles für die Zweite

 

Nächste Woche dann wieder vollbesetzt zum seit vielen Jahren mit Spannung erwarteten Highlight Spiel, zuhause gegen Post SV Augsburg, Samstag 17:30 Uhr Eichenwaldhalle!

Ein Sieg mit hohen Kosten

Vor wenigen Wochen startete die Saison der Herren-Mannschaft und nach zwei Spieltagen mit einem Sieg und einer Niederlage lag der TSV bisher im unteren Mittelfeld. Der dritte Spieltag, der am 01.10. in Bäumenheim absolviert wurde, lief sowohl gut als auch schlecht für den TSV. Mit neun Mann reisten die Neusässer, unter anderem den Neuzugängen Philipp Robbes und Tim Teske, zum TSV Bäumenheim. Auch der Gastgeber musste auf viele Routine-Spieler verzichten und sich mehr auf Jugendspieler stützen, um ihre Bank komplett aufzufüllen.

Das Spiel begann zugunsten unserer ersten Herren-Mannschaft, die sich direkt mit 0:3 absetzen konnte. Dank einer tollen Abwehrleistung und blitzartiger Reflexe vom vorgezogenen Kapitän Patrick Diepold konnten Bälle schnell herausgefangen und im gegnerischen Tor versenkt werden. So bauten die Gäste ihren Vorsprung auf 2:10 aus. Trainer Denis Graf wechselte nun gleich doppelt, um die zahlenmäßig schwach besetzte Mannschaft frühzeitig zu entlasten. Ab dieser Phase entschied sich der Schiedsrichter dann vermehrt zu Strafwürfen für die Bäumenheimer Mannschaft, während auf der anderen Seite scheinbar oftmals beide Augen geschlossen blieben. Mit einer starken Mannschaftsleistung ging man mit 8:14 in die verdiente Halbzeit. Trainer Graf warnte davor, sich auf den Lorbeeren auszuruhen und die Mannschaft stimmte sich erneut gut ein. Die zweite Halbzeit startete ähnlich gut wie die erste und man konnte die Führung schnell auf 9:18 ausbauen. Während Spieler des TSV Bäumenheim für ihre Aktionen häufig mit Siebenmetern belohnt wurden, wurden Griffe von hinten in den Wurfarm, Blocken im Kreis und diverse andere schwere Vergehen entweder nicht gesehen oder nur mit einem Freiwurf geahndet. So stand es nach 45 Minuten 15:25 für den TSV Neusäß, jedoch wurden von den 15 erzielten Treffern der Gäste zehn durch Strafwürfe verwandelt. In den letzten 15 Minuten zeigte sich der Frust der Heimmannschaft und das Spiel wurde zunehmend härter. Neusäß hatte drei Knieverletzungen zu verbuchen, bis es in der 56. Minute (Spielstand 18:30) zur schlimmsten Aktion kam, als Raghvindra Hilsenbeck aus der zweiten Reihe zum Wurf ansetzte, durch unsportliche Härte zu Boden gerissen wurde und sich so eine Platzwunde am linken Auge zuzog. Am Ende trennte man sich 20:31 für den TSV Neusäß. Abgesehen von den Verletzungen und teilweise einseitigen Entscheidungen hatte der TSV Neusäß Spaß, konnte sein Spiel spielen und wünscht allen Verletzten eine schnelle Genesung.

Es spielten: Armbrust Patrick (3), Teske Tim (4), Robbes Philipp (3), Spindler Andreas (1), Hilsenbeck Raghvindra (3), Kullmann Florian (3/2), Diepold Patrick (10), Schalk Alexander, Böheim Alexander (2).

Verpatzter Saisonauftakt der Damen

Am vergangenen Samstag bestritten die Neusässer Damen ihr erstes Punktspiel der neuen Saison. Nach einer langen Vorbereitungszeit meldete man sich mit einer neu formierten Mannschaftsaufstellung (vier Abgänge, drei Neuzugänge) aus der Sommerpause in der Bezirksliga zurück. In der ersten Partie empfingen die Gastgeberinnen mit einer vollen Bank die zweite Mannschaft des TSV Schwabmünchen und damit einen der Aufsteiger der vergangenen Saison.

Die erste Halbzeit verlief kräfte- und toremäßig auf beiden Seiten sehr ausgeglichen. Die Neusässer Abwehr stand größtenteils kompakt und im Angriff gelangen schöne Tore vor allem über den Kreis und aus dem Rückraum. Beim 9:10-Halbzeitstand für die Gäste war also noch alles offen. In der zweiten Halbzeit erwischten die Gelb-Blauen dann einen besseren Start und konnten dank fehlender Absprache in der gegnerischen Abwehrreihe viele einfache Tore erzielen und sich so einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Zwar kämpften sich die Schwarz-Roten vor allem durch Einzelaktionen (spektakulärer Heber von Dominique!) noch einmal auf zwei Tore (16:18) heran, doch dann folgte der Einbruch. Der Angriff gestaltete sich ideenlos, zu lethargisch und nicht torgefährlich genug, die zahlreichen einstudierten Spielzüge fanden keine Verwendung und die Rückraumschützinnen wurden zunehmend vom Wurfpech verfolgt. Auch die häufigen Überzahlsituationen konnten nicht wirklich zum eigenen Vorteil genutzt werden. In der Schlussphase mussten die Neusässerinnen dann noch acht Gegentore in Folge in Kauf nehmen und sich am Ende mit 16:26 leider doch sehr deutlich geschlagen geben.

Aber auch wenn ein erfolgreicher Start in die neue Saison missglückt ist, gab es dennoch Positives zu beobachten. So legte beispielsweise die bisherige Außenspielerin Vivien in ihrem allerersten Pflichtspiel als Torwart überhaupt nach nur zwei Wochen Training einen beeindruckenden Start als neue Ersatztorhüterin hin, als sie überraschend für die kurzfristig erkrankte Stammtorhüterin einspringen musste. Hut ab! Das Spiel hat zwar gezeigt, dass es sowohl im Angriff als auch in der Abwehr noch einiges zu verbessern gibt, bis man am 8.10. zu Hause auf den TSV Haunstetten trifft (15.30 Uhr), aber an Motivation und Teamgeist mangelt es den Neusässer Damen nicht.