Familienfoto

Vom Schnupperkind zum Mitglied der männlichen C-Jugend

Das Handball-Training hat mir bis jetzt sehr gut gefallen. Besonders gut finde ich, dass es ab und zu mal einen Spiele-Tag gibt, an dem wir das Taktik-Training weglassen und nur Spiele spielen. Zum Ferienbeginn gab es ein Beachhandball-Turnier in Königsbrunn. Das hat viel Spaß gemacht. Es war auch cool, dass da das Essen nicht so viel gekostet hat. Ich fand es bei dem Beachhandball-Turnier auch toll, dass ich als Anfänger nicht die ganze Zeit draußen sitzen musste, sondern genauso oft spielen durfte wie die anderen. Nach einer spannenden Vorrunde haben wir es sehr knapp geschafft weiterzukommen und haben dann sogar den 7. Platz erreicht. Das Handball-Training kann ich nur empfehlen, da sich Ufo, der Trainer, sehr viel Zeit nimmt, wenn man neu beim Handball ist, um dir die Taktiken zu erklären. Die C-Jugend ist eine super Mannschaft, da sie dich sehr schnell integriert und dich nicht ausschließt. Außerdem gibt es immer am Ende jedes Trainings noch ein Spiel.

 Colin

Zeltabenteuer der weiblichen C – Jugend

Bevor wir in die Sommerpause gingen, hatte unsere Mannschaft eine tolle Idee: Unser Trainer Oli hat einen großen Garten und ein großes Zelt und so stand einem lustigen Grillabend mit Übernachtung nichts mehr im Wege! Wir trafen uns am späten Nachmittag und jeder brachte etwas zu essen mit.

Bei strahlendem Sonnenschein spielten, lachten und grillten wir.

Bis spät in die Nacht waren wir wach, aber irgendwann sind doch alle eingeschlafen. Am nächsten Morgen verwöhnte uns Oli mit frischen Semmeln und Brezeln. Nach dem Frühstück spielten wir noch eine Runde Tischtennis und anschließend halfen alle beim Zeltabbauen. Dieses Grillfest hat viel Spaß gemacht!

 

Die ganze Mannschaft bedankt sich ganz herzlich bei Oli und Familie. 

Wir würden uns freuen, wenn wir nächstes Jahr wieder kommen dürfen!  

Der TSV Neusäß gewinnt Tauziehen um Torwarttalent Liehr

Der TSV Neusäß hat sich die Dienste von Markus Liehr (22, Foto) gesichert. Wie der „Schmuttertalbote“ am Montag vermeldet, wird das Torhütertalent vom TSV Bäumenheim an die die Schmutter transferiert.

Wie „BLAT" berichtet, kostet der U23-Nationalspieler(im Tabak-Weitspucken) der einen Vierzehnjahresvertrag erhalten soll, die Neusässer 70 kg Tabak.

Im Tauziehen um Liehr, der beim Bezirksligaabsteiger Bäumenheim  noch bis 2034 unter Vertrag stand, sollen sich die Rot-Schwarzen u.a. gegen Bunyodkor und Pakhtakor Tashkent durchgesetzt haben. Am Wochenende hatte der „Klopfer“ noch berichtet, Liehr würde es wohl nach  Uzbekistan ziehen.

Sportvorstand, Christian Hofmann ist froh "dieses Tauziehen nach 3 Jahren endlich gewonnen zu haben: der größere Bizeps hat schlussendlich gewonnen", wird der Vorstand zitiert.  "Er ist eines der größten Talente im europäischen Handball. Ganz grundsätzlich gehört es natürlich zu unseren Aufgaben, solche Spieler zu sichten“, so Abteilungsleiter Michael Korn.

Auch Mladen Baksa, Trainer der ersten Mannschaft der Neusässer, schwärmt vom Nationalspieler: „Wer in so jungen Jahren schon so durch die Decke spuckt, ist sicher auch interessant für den TSV Neusäß.“ Bereits im Sommer 2015 war über ein Interesse der Rot-Schwarzen an Liehr spekuliert worden.

In Neusäß trägt Markus Liehr, welcher bereits in der Vorbereitung steckt, die Rückennummer 94.

Ausflug der E-Jugend ins Fasshotel in Beilngries an der Altmühl vom 21. - 23. April 2017

Durch die vielen Heimspieltage, mit der kräftigen Unterstützung der Eltern unserer Spielerinnen und Spieler von der E-Jugend hatten wir eine prall gefüllte Kasse. Wir vom Trainerstab machten uns die ersten Gedanken, was man alles mit dem Geld anfangen könnte. Der erste Reflex „Wir brennen damit durch“ wurde jedoch aufgrund der Anzahl der beteiligten Betreuer und den teilweise völlig überzogenen Forderungen („Ich kauf mir in Australien eine Känguru-Farm“) schon im Aufkeimen erstickt. Die ersten ernsthaften Vorschläge brachten uns dann der Sache schon näher. Nachdem alle mitgeholfen hatten, sollen auch alle etwas davon haben. Und so kam es zu der Idee eines Wochenendausfluges in das Fasshotel in Beilngries an der Altmühl mit der ganzen Mannschaft.

Bei der Vorstellung unseres Vorhabens bei der versammelten Elternschaft hatte ich schon ein paar Bedenken, zumal klar war, dass wir hier auf jeden Fall Unterstützung bei der Betreuung bräuchten. Nach meiner Ansprache war die erste Reaktion: Stille! – Au Mann, dachte ich, das war`s dann mit dem Ausflug. Und dann, nach einer gefühlten Ewigkeit, vier erlösende Worte: „Des is a Superidee!“ Zustimmendes Gemurmel - Das Eis war gebrochen! Das Angebot aus Beilngries wurde versandt und innerhalb kürzester Zeit haben sich 29 Kinder angemeldet. Außerdem konnten wir vier Freiwillige zur Bildung eines hochkarätigen, kompetenten und zu allem bereiten Betreuerstabes gewinnen.

Am Freitag, den 21.04.2017, ging es los: der Chef persönlich hat uns mit dem Bus am Titania-Schwimmbad aufgenommen und nach eineinhalb Stunden waren wir –fast da; Michael, der Chef, meinte: jetzt brauchen wir erst einmal ein Eis! Also, ab in die Eisdiele in Beilngries, jeder eine Kugel, „Danke“ - „Bitte“, bevor wir dann unsere Suiten beziehen konnten. Die Kinder waren vom ersten Moment an völlig begeistert von den Fässern. Die Kommandozentrale wurde im Mobilehome der Betreuer eingerichtet und dann gab es auch schon Abendessen: Schnitzel mit Pommes – es war eine Schlacht! Danach konnte sich der ein oder andere nur noch rollend vom Tisch wegbewegen, was allerdings für die Teilnahme an der abendlichen Fackelwanderung erforderlich war. Das offene Feuer hat bei so manchen aufstrebenden Handballass Panikreaktionen hervorgerufen, die sich durch hysterische Schreie aber der Unfähigkeit, die Fackel loszulassen ausgedrückt hat. Danach: Zähneputzen, Pullern und ab ins Bett - respektive Fass. Einige Spielerinnen und Spieler haben nachts musikalische Experimente durchgeführt: wie klingt es, wenn man von außen gegen einen großen Klangkörper in Form eines Fasses schlägt. Meistens: „Hör jetzt auf!“. Irgendwann – spät – war dann bei den Kindern Ruhe; dafür haben die gediegene Konversation und das Gelächter der Betreuer die Nachbarn in ihrem Schönheitsschlaf gestört.

Tag 2: nach dem Frühstück (Tisch hinten hatte Spezialdiät: Nutella mit Brötchen) fuhren wir mit dem Bus zum Schulerloch in Essing. Dort tauchten wir mit einer Führung ab in die geheimnisvolle Welt der Tropfsteine (Stalaktit, Stalagmit oder Stalagnat) und ließen durch eine sehr beeindruckende Multimediashow die Mammuts an uns vorbeilaufen. Dann fuhren wir nach Kehlheim und suchten einen Weg zur Befreiungshalle – hoch oben über dem Donautal. Wir wanderten zunächst fälschlicherweise am Ufer entlang um dann kurz entschlossen den Abhang zu erklimmen. Steil ging es hinauf durch die wilde Natur über Stock und Stein, vorbei am Weg und einem Reh… Schließlich kamen wir bei trüben Wetter, bester Stimmung und ordentlichem Hungergefühl an unserem Etappenziel an. Beim anschließenden Picknick zeigte sich, wer sich am Frühstückstisch ordentlich mit Proviant eingedeckt hatte. Der Rundgang in der Befreiungshalle war auch sehr interessant, weil hier die, bei der Höhle gekauften Stofffledermäuse Flugstunden erhielten. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto nutzten wir dann den richtigen Weg zurück nach Kehlheim und die Zeit bis zu unserer Schifffahrt zum Eisessen. Bei leichtem Regen haben wir den Donaudurchbruch schadlos gemeistert und mussten dann direkt am Ufer bei Weltenburg die Steine hüpfen lassen. Manch einer betätigte sich zunächst unbemerkt als Brückenbauer, konnte aber mit vollgelaufenen Schuhen an der weiteren Ausführung gehindert werden. In der Klosterkirche machte sich dann die Mannschaft auf die Suche nach Engelsköpfen und kam auf über achtzig. Auf dem Rückweg zum Bus machte sich bei den Betreuern Wehmut breit, als wir unverrichteter Dinge an der Klosterschenke vorbei gingen. Zurück im Fasshotel gab´s Grillfleisch satt. Die anschließende – sehr bald einsetzende - Nachtruhe wurde von den Betreuern zum Schwitzen in der Fasssauna genutzt.

Letzter Tag: Aufgrund des zweifelhaften Wetters haben wir auf die Paddeltour verzichtet und Michael hat uns stattdessen zur Greifvogelschau auf der Rosenburg gefahren. Das war noch einmal ein besonderes Erlebnis. Nach den Vorstellungen einzelner Vögel und der Arbeit der Falkner, wurden gleichzeitig vier Greife mit beeindruckenden Spannweiten über die Köpfe der Zuschauer geschickt, so dass man nie wusste, aus welcher Richtung der nächste Angriff erfolgen würde. Der ein oder andere Zusammenstoß war leider unvermeidlich… Nach dem Picknick rannten wir dann hinunter nach Riedenburg und machten vor der Rückfahrt noch einen kleinen Abstecher zu einer Sommerrodelbahn. Dann war aber gut und wir sind unter wiederholter Nachfrage „Wie lang dauert´s noch?“ im Wechsel mit „Sind wir bald da?“ leicht verspätet, glücklich und müde, wieder in Neusäß angekommen.

Soviel zum Bericht; er ist etwas länger geworden, weil es einfach viel zu erzählen gab. Ich glaube, alle Beteiligten hatten einen Riesenspaß und ich wollte mich bedanken: Danke an das Betreuerteam für euren Einsatz und eure gute Laune, auch wenn's mal steil wurde, Danke an Michael (ich habe auch kräftig die Werbetrommel gerührt) und Danke auch an unsere Spielerinnen und Spieler der E-Jugend, die sich auf dieses Abenteuer eingelassen haben (sind halt echte Handballer!).

Steffen

Neusäßer Handballer besuchen Handball-Bundesligaspiel

Am 21. Mai 2017 machten sich rund 80 Neusäßer Handballer auf den Weg nach Nürnberg, um dort das Bundesliga-Handballspiel HC Erlangen gegen SG Flensburg Handewitt zu sehen. Hier der Bericht eines begeisterten, jugendlichen Fans:

„Treffpunkt war um 11.00 h beim Lohwaldstadion, wo ein Doppeldeckerbus schon auf die Spieler des TSV Neusäß wartete. Als dann alle beisammen waren, konnte der Bus endlich in Richtung Nürnberg los fahren. Im Bus war stets eine gute Stimmung, sowohl jung als auch alt waren vertreten, dazu waren noch viele Elternteile oder Verwandte dabei. Nach einer Stunde Fahrzeit machten wir eine kurze Essenspause. Es gab Schnitzel, Sandwichs und Getränke zum Abkühlen und Erfrischen. Herzlichen Dank an Markus für das perfekte Catering! Nach einer weiteren Stunde im Bus kamen die Spieler und Angehörigen endlich in Nürnberg an. Im Stadion angekommen, musste man noch einmal eine Stunde warten bis angepfiffen wurde. Natürlich ging Flensburg, als Zweiter der Tabelle ganz klar als Favorit in das Spiel, doch Erlangen kämpfte und hielt stark dagegen. So stand es nach spannenden und nervenaufreibenden 30 Minuten 10 : 12 für die Gäste aus Flensburg. Mit Hoffnungen ging Erlangen in die zweite Hälfte und hielt noch ein paar Minuten mit, bis dann Flensburg zeigte, was für eine Topmannschaft sie sind. Mit mehreren Tempogegenstößen bauten sie ihren Vorsprung aus und selbst in schwierigen Phasen des Spiels, als Flensburg nur noch zu fünft auf dem Platz stand, konnte Erlangen nicht verkürzen. In den letzten Minuten des Spiels wurden die Beine der Erlanger schwer und Tor für Tor zog Flensburg davon. Nach 60 Minuten stand es 18 : 26 für Flensburg. Obwohl letztlich das Ergebnis doch recht eindeutig war, war das Spiel vor allem in der ersten Halbzeit nicht langweilig. Letztendlich zeigte Flensburg dann doch seine ganz besondere Klasse. Taktisch und technisch waren die Flensburger an diesem Tag um einiges besser, doch Erlangen war körperlich und kämpferisch dabei. Dank der tollen Unterstützung der Erlanger und Flensburger Fans war das ein sehr unterhaltsames Bundesligamatch. Müde und ausgelaugt machten wir uns nach dem Spiel wieder auf die Heimreise. Insgesamt ein toller Tag mit einem tollen Höhepunkt.“

Nach vielen positiven Rückmeldungen werden wir so einen Ausflug im nächsten Jahr bestimmt wiederholen !

Herren 1 mit neuem Trainer

Graf und Neusäß gehen getrennte Wege - Neuer Trainer setzte heute seine Unterschrift unter den Vertrag

 

Der TSV Neusäß und Denis Graf haben sich nach der abgelaufenen Saison dazu entschieden, in Zukunft getrennte Wege zu gehen. Die Abteilungsleitung wünscht Denis und seiner kleinen Familie alles erdenklich Gute für die Zukunft.

 

Der Abteilungsleitung ist es gelungen im Rahmen des Bundesligaspieles HC Erlangen gegen SG Flensburg Handewitt den viel umworbenen Trainer Mladen Baksa ab sofort als neuen Trainer der ersten Mannschaft gewinnen zu können.

 

Mladen Baksa, der bereits als Trainer der letztjährigen A-Jugend tätig war, sind die Gegebenheiten seines neuen Aufgabenbereiches ebenso gut bekannt wie große Teile der Mannschaft. Darüber hinaus bringt er neuen Schwung und den etwas verloren gegangenen Ehrgeiz wieder zurück ins Team. "Einem Kroaten liegt so etwas im Blut", wird Sportmanager Chris Hofmann zitiert. Max v. Schönfeldt wird Baksa als Co-Trainer und Analyst zur Verfügung stehen. Beide werden sich auch verantwortlich zeigen für die Geschicke bei der männlichen B Jugend.

 

Für uns was dies vielleicht die wichtigste Entscheidung vor der Handball-Saison 2017/18, so Abteilungsleiter Michael Korn. "Mladen Baksa ist ein sehr erfahrener und kompromissloser Trainer, der klar seine Vorgaben an die Mannschaft richtet. Wer nicht mit zieht, findet Platz in der Reserve", so Korn weiter. 

 

Dadurch dass fast die komplette A-Jugend in die erste Mannschaft rückt, kann Baksa auf einen großen Stamm an jungen Spielern zurück greifen. Aus der letztjährigen ersten Mannschaft bleiben noch die "alten Hasen": Patrick Armbrust, Andreas Spindler, Markus Goldbach, Kurt Stein, Björn Nyhius, Chris Feht, Florian Kullmann und Stephan Brandl. 

 

Die Spieler Patrick Diepold, Chris Hofmann, Stefan Haug, Alex Böheim und Tim Teske verstärken die ZWOTE Mannschaft. Stehen Baksa aber jederzeit zur Verfügung. 

 

Bedanken möchte sich die Abteilungsleitung noch bei den Spielern: Ragha Hilsenbeck, Felix Maigatter und Philipp Robbes, welche sich für ein Auslandssemester entschieden haben, ihr Comeback aber in der Saison 2018/2019 wieder bei den Schwarz-Roten feiern möchten.