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Damen verlieren Spiel um Platz 3

Nach ihrem schwachen Auftritt gegen Niederraunau hatten sich die Neusässer Damen am vergangenen Sonntag viel vorgenommen. Endlich wollten sie sich wieder auf ihre Stärken besinnen, zusammenspielen und mit einem Sieg gegen Schwabmünchen den dritten Tabellenplatz verteidigen. Gelingen wollte ihnen das aber leider nicht, obwohl anfangs noch alles danach aussah, dass sich die Schwarz-Roten nach ihrem Durchhänger wieder gefangenen hatten.

Die Gastgeber kamen gut ins Spiel, machten im Angriff schöne, schnelle Tore und ließen in der Abwehr wenig zu, doch nach nur zehn Minuten brach Neusäß völlig ein. Gerade noch in Führung (7:5), kassierte man gleich vier Tore in Folge und lief auf einmal einem Rückstand hinterher (7:9). Unkonzentrierte und zu überhastete Abschlüsse ermöglichten einen gegnerischen Konter nach dem anderen und es gelang nicht, den eigenen Rhythmus wiederzufinden. Vorne fand kein Zusammenspiel statt, die Kreisspieler wurden entweder in unmöglichen Situationen angespielt oder komplett übersehen und hinten stimmte nun auch die Zusammenarbeit zwischen Abwehr und Torhüter nicht mehr. Da Neusäß am Ende der ersten Halbzeit wegen zweier unbedachter Aktionen auch noch in doppelter Unterzahl auf dem Feld stand, ging es mit einem deutlichen Sechs-Tore-Rückstand (10:16) in die Kabine.

Zwar erzielten die Gäste direkt nach dem Anpfiff noch das 10:17, doch dann drehten die Neusässer Damen endlich auf und kämpften sich zurück ins Spiel. Innerhalb von knapp sechs Minuten gelangen gleich fünf Treffer in Folge (15:17), Schwabmünchens Trainer sah sich zur Auszeit gezwungen und die Partie schien wieder völlig offen. Jetzt stand die Abwehr sicher und im Angriff konnten die Spielzüge erfolgreich zu Ende gespielt werden. Trotz eines harten Kampfes gelang es den Damen aber nicht, das Spiel komplett zu drehen. Die technischen Fehler häuften sich, von allen Positionen – vor allem im Rückraum hielt das Wurfpech weiter an –  wurden noch zu viele Chancen vergeben und deshalb musste man sich am Ende mit 23:26 geschlagen geben.

So rutscht Neusäß auf den vierten Tabellenplatz ab und die Mannschaft muss die spielfreie Woche nun nutzen, um noch einmal alle Kräfte zu bündeln. Denn am 31.3. geht es zu Hause gegen den Vereinsnachbarn 1871 Augsburg und die Damen möchten ihre insgesamt gute Saison unbedingt mit einem Sieg beenden. Trainer Gunter Becher ist sich sicher: „Das Potenzial haben wir, wir konnten es in der letzten Zeit nur nicht abrufen. Das muss beim letzten Spiel anders werden: Nicht so viel ballern, wieder mehr spielen!“

Es spielten: Nicole Hafner, Vivien Leonhardt (Tor); Katharina Schmid, Dinah Roser (8), Lisa Thiel (1), Dominique Bumann (1), Laura Göttlicher, Katja Stieglmeier, Katrin Schmid (6), Simone Fuchs, Nicola Ludwig (3), Julia Doesel, Christina Schmid (4)

mC: Aufstehen, schütteln und nach vorne schauen …

Am Sonntag, den 17.03.2019 machten sich die Jungs der C-Jugend auf den Weg zum Derby-Gegner 1871 Augsburg. Leider fand das Neusässer Team überhaupt nicht ins Spiel. Es reihten sich technische Fehler aneinander, dann kam auch noch Pech bei diversen Lattenschüssen hinzu und schlussendlich war der gegnerische Torwart nur schwer zu überwinden. Die Jungs von 1871 spielten an diesem Tag einfach cleverer. Vor zahlreichen mitgereisten Fans bot die Neusässer Mannschaft ihr schlechtestes Saisonspiel und hat somit die Entscheidung um die Meisterschaft auf den letzen Spieltag am 31.03.2019 in der Eichenwaldarena vertagt. Das Spiel endete 27:20. Aber vielleicht kam diese Niederlage zur rechten Zeit und hat unseren Jungs gezeigt, dass sie nicht nachlassen dürfen. Jetzt heißt es für die Trainer Markus und UFo im nächsten Training, die Mannschaft aufzufangen und wieder auf Linie zu bringen, damit die Fahrt am kommenden Sonntag nach Gröbenzell von einem Erfolg gekrönt wird.

Es spielten: Tom (Tor), Paul (1), Christoph (2), Jan (4), Lukas (2), Jonas, Lorenz (6/1), Alexander (5), Max

Damen: Enttäuschendes Unentschieden gegen Niederraunau

Am vergangenen Samstag empfingen die drittplatzierten Neusässer Damen den Tabellenvierten aus Niederraunau. Im Hinspiel hatte man noch eine sehr gute Leistung gezeigt und deutlich gewonnen. Dementsprechend hoch waren die Erwartungen, auch wenn die Gastgeber krankheitsbedingt nicht mit voller Kraft auflaufen konnten.

Von Beginn an war dann aber sowohl im Angriff als auch zwischen den Pfosten der Wurm drin. Trotz solider Abwehrleistung kassierte man ein leichtes Tor nach dem anderen und im Angriff gelang es im Gegenzug nicht, sich einen Vorsprung herauszuarbeiten. Eine katastrophale Chancenverwertung von allen Positionen führte zu einem äußerst zähen Kopf-an-Kopf-Rennen, welches vorerst in der Halbzeitpause mit 11:10 für Neusäß endete.

Auch die zweite Halbzeit bot ein ähnliches Bild: Vorne lief weiterhin schief, was nur schieflaufen konnte und wo man kein Glück hatte, kam dann auch noch Pech dazu. Neusäß besann sich zu wenig auf die eigenen Stärken, eine Einzelaktion folgte auf die nächste und spieltechnisch gesehen zeigte man einfach zu wenig. Durch zwei Zeitstrafen sowie Abwehr-Patzer auf Neusässer Seite gelang es Niederraunau in der 42. Minute, erstmals in Führung zu gehen (14:15). Erfreulicherweise fand Nicole Hafner im Tor nach kurzen Anlaufschwierigkeiten aber gut in die Partie und hielt Neusäß so weiter im Spiel. Zehn Minuten vor Schluss konnten die Gastgeberinnen nach zwischenzeitlichem Zwei-Tore-Rückstand den Ausgleich erzielen (18:18) und so lieferten sich die die beiden Mannschaften in der Schlussphase noch einmal einen harten Kampf. Nachdem in der 57. Minute das Tor zum 20:20 gefallen war, hatte Neusäß dank einiger starker Torhüterparaden gleich zweimal die Chance auf den Sieg und vergab diese sowohl vom Siebenmeterpunkt als auch in letzter Spielsekunde frei vor dem gegnerischen Tor. So fiel beinahe vier Minuten lang kein Tor mehr und die Teams trennten sich mit einem Unentschieden.

Jetzt gilt es für die Damen, dieses Spiel schnell abzuhaken, denn bereits am kommenden Sonntag müssen sie erneut ihren 3. Tabellenplatz gegen den direkten Verfolger verteidigen. Um 16 Uhr empfangen sie Schwabmünchen in der heimischen Eichenwald-Arena und hoffen für einen Pflicht-Sieg auf viel Fan-Unterstützung.

Es spielten: Nicole Hafner, Vivien Leonhardt (Tor); Katharina Schmid, Dinah Roser (10), Ana Barnjak, Dominique Bumann (1), Laura Göttlicher, Katja Stieglmeier, Katrin Schmid (2), Simone Fuchs (3), Nicola Ludwig (3), Christina Schmid (1)

Energieleistung bringt Auswärtssieg der C-Mädels beim Tabellenzweiten

Das Spiel der weiblichen C-Jugend gegen den HC Gauting wurde am Sonntag, den 10.03.2019 um 16.00 Uhr in der 74 km entfernten Sporthalle der Paul-Hey-Mittelschule in Gauting angeworfen. Nachdem sie das Heimspiel mit nur einem Tor Unterschied verloren hatten, wollten unsere Mädchen etwas gutmachen.

In den Anfangsminuten war davon leider noch nicht so viel zu sehen, die Abschlüsse erfolgten oft zu überhastet und dann auch ohne Erfolg. Die körperlich unterlegenen Gastgeberinnen konnten dadurch bis zur Mitte der ersten Halbzeit bis auf 9:5 davonziehen und hätten noch deutlicher führen können, wenn nicht unsere Torhüterin Jenny einige Paraden gezeigt hätte und ihre Mitspielerinnen damit noch im Spiel halten konnte. Nach der ersten Auszeit rafften sich unsere Mädchen dann auf und zogen mit Gauting wieder gleich. Das Spiel ging dann hin und her, ohne dass sich ein Team einen größeren Vorteil hätte verschaffen können. Folgerichtig ging es mit einem 13:13 in die Pause.

Nach dem Wiederanwurf ging es in den ersten Minuten zunächst im gleichen Stil weiter, doch glücklicherweise hatten unsere Mädchen dieses Mal nicht ihren typischen Durchhänger zu Beginn der zweiten Halbzeit. So konnten sie sich dann etwa ab der 35 Minute doch endlich bis auf ein 17:22 absetzen und von dort weg konstant einen 2- oder 3-Tore-Vorsprung halten. Das letzte Tor, 25 Sekunden vor dem Abpfiff durch Neusäß erzielt, besiegelte schließlich den vielumjubelten 24:28 Auswärtssieg.

Ein herzlicher Dank geht auch wieder an die heutigen Chauffeure!

Es spielten: Jenny (Tor), Amélie (8), Anna (2), Ilayda (3), Larissa, Maya (1), Sarah (10/2), Sinah (4)

Herren I gewinnen Spitzenspiel in Bobingen

Vorwort: Stolz ist der Handballer auf seine Sportart, die sich nicht nur auf dem Spielfeld von anderen namhaften Sportarten unterscheiden möchte. Von den Athleten erwartet man ein faires Spiel, harten Kampf, sich nach dem Spiel jedoch auch die Hand zu reichen. Genauso darf man diese Sportlichkeit auch von den Fans erwarten. Sicherlich lebt die Sportart Handball auch von den Emotionen der Zuschauer. Wenn jedoch wüste Beleidigungen, die mit dem Sport nichts mehr zu tun haben, von den Rängen kommen, darf man sich doch einmal fragen, ob manch Zuschauer sich nicht besser eine andere Sportart zum Grölen und Pöbeln aussuchen möchte. Der ein oder andere bringt seine Kinder mit in die Halle. Wenn diese dann vulgäre Kraftausdrücke zu hören bekommen, geduldet von allen anderen und niemand sich in der Verantwortung sieht, diesen proletenhaften, präpubertären Verhaltensweisen Einhalt zu gebieten, ist es zu hinterfragen, ob die Halle künftig das richtige soziale Umfeld für Familien mit Kindern ist.

Das Benehmen mancher Fans hat wieder einmal bewusst gemacht, wie wichtig faires und sportliches Verhalten ist und dass man sich auch in den eigenen Reihen wieder mehr darauf besinnen muss. Im Namen der Herren I bitten wir die Fans, gleich welchen Vereins, sich an die Werte des Handballs zu erinnern: Ein sportliches Miteinander, keine Anfeindungen!

Im Spitzenspiel lieferte sich der TSV Neusäß, zu Gast beim Tabellendritten Bobingen, einen wahren Handballkrimi. Vor der Partie war beiden Mannschaften klar: Wer noch ein Wörtchen um die Meisterschaft mitreden möchte, muss in diesem Spiel punkten. Dementsprechend motiviert waren die Mannen aus dem Schmuttertal nach Bobingen gereist. Bei dem obligatorischen Spaziergang vor dem Spiel war die Stimmung noch ungetrübt. Zurück in der Halle erwärmte man sich konzentriert, festen Willens, die zwei Punkte aus Bobingen zu entführen.

Vor ausverkauften Rängen und unzähligen Neusässer Fans pfiff Schiedsrichterlegende Klodwig die Partie schließlich an. Jedoch zeigten die Neusässer Herren alles andere als ansehnlichen Handball. In der Abwehr stand jeder für sich, man half nicht aus und packte nicht zu. Und das Spielfeld zwischen den beiden Neun-Meter-Räumen schien man zu übersehen. Auf einen schnellen, körperbetonten Handball hatte Coach Hilsenbeck seine Truppe eingeschworen, zu sehen bekamen die Zuschauer Standhandball, eines Tabellenführers nicht würdig. Hinten setzte man auf Wurffallen, den Gegenstoß sowie die zweite Welle vergaß man völlig und vorne traf man entweder gezielt den Keeper oder gleich gar nicht das Tor. So wechselte man mit einem Halbzeitstand von 16:12 die Seiten. Der genaue Wortlaut der Halbzeitansprache findet in diesen Zeilen keinen Raum.  Bis zu einem Punktestand von 27:21 in der 47. Minute sah alles danach aus, als würde Neusäß untergehen. Angetrieben vom kämpferischen Schmid und einem tadellos klatschenden Tiedeken sowie einem zweikampfstarken Kullman im Angriff fanden die Jungs von der Schmutter auf einmal zu ihrem Spiel. Tor um Tor kämpfte man sich zurück, nahm die inzwischen zur Schlammschlacht von den Rängen mutierte Partie an und zeigte Biss. So rieben sich sicherlich nicht nur die Damen und die Zwote des TSV Neusäß in heimischer Halle vor dem Liveticker die Augen, als die Partie in der 55. Minute mit einem Stand von 28:28 wieder völlig offen war. Und so war das Spiel zum Nervenkrimi geworden. Wie im Rausch drehte man, spielte sogar eine 29:31-Führung durch Marcel Seibold heraus. Jetzt saß die Abwehr um Marko Barnjak, der ein überragendes Spiel machte, auch endlich fest im Sattel. Doch Bobingen ließ nicht locker, und glich durch Shooter Tuvshinbaatar 30 Sekunden vor Abpfiff zum Unentschieden aus. Hilsenbeck zog die Bremse, um seine Männer nochmals taktisch einzustellen und legte die grüne Karte. Florian Kullmann, mit 13 Treffern bester Schütze seines Teams, setzte perfekt um und erzielte das 33:34 für den TSV. In den letzten Sekunden gelang Bobingen noch ein fulminanter Angriff, doch Tormann Goldbach hielt mit zwei überragenden Paraden den Sieg fest in seinen Händen. So trennten sich die Spieler von Bobingen und Neusäß freundschaftlich mit einem Ergebnis zugunsten unserer Herren mit 33:34.

Am kommenden Samstag empfangen die Hilsenbeck-Schützlinge um 17.30 Uhr ihre Gegner aus Königsbrunn (Platz 6) in der heimischen Eichenwald-Arena und wollen dort die nächsten Punkte auf dem Weg zum angestrebten Aufstieg sammeln.

Es spielten: Markus Goldbach, Markus Liehr (Tor); Michael Korn (4), Andreas Spindler (3), Stefan Haug (2), Christoph Hermann (4), Florian Kullmann (13), Felix Schmid (2), Marko Barnjak (2), Thomas Stein, Stephan Bühne, Georg Starz (2), Dominik Feht (1), Marcel Seibold (1)

Abschließend möchten wir gerne unserem Torhüter Markus Liehr für seinen Einsatz mit der Bundeswehr in den kommenden Wochen alles Gute wünschen. Komm gesund zurück!

B-Jungs siegen in Günzburg

Am Sonntag, den 24.02.19, ging es für die männliche B-Jugend aus der ÜBOL um 15:00 Uhr nach Günzburg zu einem weiteren Auswärtsspiel. Die Günzburger bewiesen ihren Platz in der ÜBOL grundsätzlich, kamen jedoch selten frei zum Wurf vor dem Tor, da Neusäß in der Abwehr gut verschob und die Angreifer nach außen drängen konnte. Kurz nach dem Ende der ersten Halbzeit gab es nachträglich noch einen Freiwurf für den TSV Neusäß, welchen Julian Schmidt trotz eines breiten Blocks verwandeln konnte. Die Überlegenheit der Gäste zeigte sich auch im Zwischenergebnis nach der ersten Halbzeit (13:7). Amos Oberle erzielte während des gesamten Spiels kurz vor Dominik Schüller am meisten Tore (6). Nach wenig Strafen, aber einigen 7-Meter-Würfen, konnte der TSV Neusäß das Spiel mit 24:17 relativ eindeutig für sich entscheiden.
 
Ihr nächstes Spiel bestreiten die B-Jungs am kommenden Samstag um 13.30 Uhr in der heimischen Eichenwald-Arena gegen den Tabellenzweiten der JSG Ottobeuren-Memmingen.
 
Es spielten: Jakob Kindelbacher (Tor); Robin Böck (2), Mika Zweig (1), Amos Oberle (6), Colin Wagner, Niklas Maier (2), Vitus Berlis, David Baumann, Dominik Schüller (5), Julian Schmidt (4), Paul Metken (4)