gem. E-Jugend 2018/2019

Jahrgang 2008 / 2009

aktuelles Bild folgt...

Spielpläne unter Downloads

Trainer:
Steffen Geißendörfer, Wolfgang Külls und Lasse Kessler

Training:
Mittwoch:   17:30 Uhr - 19:30 Uhr Eichenwaldhalle Neusäß

 

Ausflug der „alten“ E1 nach Niederstotzingen in den Achäopark Vogelherd

Am Muttertag, den 13.05.2018, haben sich sieben Familien der Spielerin und der Spieler des Jahrgangs 2007 um 10:00 Uhr am Archäopark Vogelherd bei Niederstotzingen getroffen. Gemeinsam haben wir eine Zeitreise zurück in die Altsteinzeit vor 40.000 Jahre gemacht.

Anhand von Originalartefakten aus dieser Zeit (Pferdle, Mammutle, Löwle…), nachgebauten Exponaten und den Ergebnissen von experimenteller Archäologie erklärten uns die Führerinnen das Leben unserer Vorfahren. Bei der Jagd auf Wollnashörner mit Speer und Speerschleuder und der Ziehschlittenrally konnten alle Beteiligte dann ihre Steinzeittauglichkeit erproben. Nur Dank des warmen und sonnigen Wetters konnten wir dem Leben in der Vogelherdhöhle etwas Romantisches abgewinnen; die Vorstellung hier bei damals nicht unüblichen minus 40 Grad zu hausen, war dann doch nicht so anheimelnd. Das Feuermachen mit Feuerstein und Zunder haben wir den Profis überlassen und uns nach alter Väter Sitte um den Grillplatz geschart, um Fleisch von toten Tieren genussvoll zu verspeisen. In der Zwischenzeit verbesserten die Kinder ihre Fähigkeiten als Jung-Altsteinzeitler. Nach mehreren Trainingseinheiten mit Speeren und Speerschleudern sind wir uns sicher, dass sie unproblematisch von den Klans als Jäger aufgenommen worden wären.

Jedem Ex-E-Jugendliche wurde als kleine Erinnerung an den schönen und erlebnisreichen Ausflug noch ein Messer aus Feuerstein überreicht (mit der Auflage, keine experimentelle Archäologie an den Sitzbezügen der Familienkutschen zu betreiben!). Rechtzeitig vor dem großen Gewitter sind wir dann wieder aufgebrochen.

Ausflug der E-Jugend ins Fasshotel in Beilngries an der Altmühl vom 21. - 23. April 2017

Durch die vielen Heimspieltage, mit der kräftigen Unterstützung der Eltern unserer Spielerinnen und Spieler von der E-Jugend hatten wir eine prall gefüllte Kasse. Wir vom Trainerstab machten uns die ersten Gedanken, was man alles mit dem Geld anfangen könnte. Der erste Reflex „Wir brennen damit durch“ wurde jedoch aufgrund der Anzahl der beteiligten Betreuer und den teilweise völlig überzogenen Forderungen („Ich kauf mir in Australien eine Känguru-Farm“) schon im Aufkeimen erstickt. Die ersten ernsthaften Vorschläge brachten uns dann der Sache schon näher. Nachdem alle mitgeholfen hatten, sollen auch alle etwas davon haben. Und so kam es zu der Idee eines Wochenendausfluges in das Fasshotel in Beilngries an der Altmühl mit der ganzen Mannschaft.

Bei der Vorstellung unseres Vorhabens bei der versammelten Elternschaft hatte ich schon ein paar Bedenken, zumal klar war, dass wir hier auf jeden Fall Unterstützung bei der Betreuung bräuchten. Nach meiner Ansprache war die erste Reaktion: Stille! – Au Mann, dachte ich, das war`s dann mit dem Ausflug. Und dann, nach einer gefühlten Ewigkeit, vier erlösende Worte: „Des is a Superidee!“ Zustimmendes Gemurmel - Das Eis war gebrochen! Das Angebot aus Beilngries wurde versandt und innerhalb kürzester Zeit haben sich 29 Kinder angemeldet. Außerdem konnten wir vier Freiwillige zur Bildung eines hochkarätigen, kompetenten und zu allem bereiten Betreuerstabes gewinnen.

Am Freitag, den 21.04.2017, ging es los: der Chef persönlich hat uns mit dem Bus am Titania-Schwimmbad aufgenommen und nach eineinhalb Stunden waren wir –fast da; Michael, der Chef, meinte: jetzt brauchen wir erst einmal ein Eis! Also, ab in die Eisdiele in Beilngries, jeder eine Kugel, „Danke“ - „Bitte“, bevor wir dann unsere Suiten beziehen konnten. Die Kinder waren vom ersten Moment an völlig begeistert von den Fässern. Die Kommandozentrale wurde im Mobilehome der Betreuer eingerichtet und dann gab es auch schon Abendessen: Schnitzel mit Pommes – es war eine Schlacht! Danach konnte sich der ein oder andere nur noch rollend vom Tisch wegbewegen, was allerdings für die Teilnahme an der abendlichen Fackelwanderung erforderlich war. Das offene Feuer hat bei so manchen aufstrebenden Handballass Panikreaktionen hervorgerufen, die sich durch hysterische Schreie aber der Unfähigkeit, die Fackel loszulassen ausgedrückt hat. Danach: Zähneputzen, Pullern und ab ins Bett - respektive Fass. Einige Spielerinnen und Spieler haben nachts musikalische Experimente durchgeführt: wie klingt es, wenn man von außen gegen einen großen Klangkörper in Form eines Fasses schlägt. Meistens: „Hör jetzt auf!“. Irgendwann – spät – war dann bei den Kindern Ruhe; dafür haben die gediegene Konversation und das Gelächter der Betreuer die Nachbarn in ihrem Schönheitsschlaf gestört.

Tag 2: nach dem Frühstück (Tisch hinten hatte Spezialdiät: Nutella mit Brötchen) fuhren wir mit dem Bus zum Schulerloch in Essing. Dort tauchten wir mit einer Führung ab in die geheimnisvolle Welt der Tropfsteine (Stalaktit, Stalagmit oder Stalagnat) und ließen durch eine sehr beeindruckende Multimediashow die Mammuts an uns vorbeilaufen. Dann fuhren wir nach Kehlheim und suchten einen Weg zur Befreiungshalle – hoch oben über dem Donautal. Wir wanderten zunächst fälschlicherweise am Ufer entlang um dann kurz entschlossen den Abhang zu erklimmen. Steil ging es hinauf durch die wilde Natur über Stock und Stein, vorbei am Weg und einem Reh… Schließlich kamen wir bei trüben Wetter, bester Stimmung und ordentlichem Hungergefühl an unserem Etappenziel an. Beim anschließenden Picknick zeigte sich, wer sich am Frühstückstisch ordentlich mit Proviant eingedeckt hatte. Der Rundgang in der Befreiungshalle war auch sehr interessant, weil hier die, bei der Höhle gekauften Stofffledermäuse Flugstunden erhielten. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto nutzten wir dann den richtigen Weg zurück nach Kehlheim und die Zeit bis zu unserer Schifffahrt zum Eisessen. Bei leichtem Regen haben wir den Donaudurchbruch schadlos gemeistert und mussten dann direkt am Ufer bei Weltenburg die Steine hüpfen lassen. Manch einer betätigte sich zunächst unbemerkt als Brückenbauer, konnte aber mit vollgelaufenen Schuhen an der weiteren Ausführung gehindert werden. In der Klosterkirche machte sich dann die Mannschaft auf die Suche nach Engelsköpfen und kam auf über achtzig. Auf dem Rückweg zum Bus machte sich bei den Betreuern Wehmut breit, als wir unverrichteter Dinge an der Klosterschenke vorbei gingen. Zurück im Fasshotel gab´s Grillfleisch satt. Die anschließende – sehr bald einsetzende - Nachtruhe wurde von den Betreuern zum Schwitzen in der Fasssauna genutzt.

Letzter Tag: Aufgrund des zweifelhaften Wetters haben wir auf die Paddeltour verzichtet und Michael hat uns stattdessen zur Greifvogelschau auf der Rosenburg gefahren. Das war noch einmal ein besonderes Erlebnis. Nach den Vorstellungen einzelner Vögel und der Arbeit der Falkner, wurden gleichzeitig vier Greife mit beeindruckenden Spannweiten über die Köpfe der Zuschauer geschickt, so dass man nie wusste, aus welcher Richtung der nächste Angriff erfolgen würde. Der ein oder andere Zusammenstoß war leider unvermeidlich… Nach dem Picknick rannten wir dann hinunter nach Riedenburg und machten vor der Rückfahrt noch einen kleinen Abstecher zu einer Sommerrodelbahn. Dann war aber gut und wir sind unter wiederholter Nachfrage „Wie lang dauert´s noch?“ im Wechsel mit „Sind wir bald da?“ leicht verspätet, glücklich und müde, wieder in Neusäß angekommen.

Soviel zum Bericht; er ist etwas länger geworden, weil es einfach viel zu erzählen gab. Ich glaube, alle Beteiligten hatten einen Riesenspaß und ich wollte mich bedanken: Danke an das Betreuerteam für euren Einsatz und eure gute Laune, auch wenn's mal steil wurde, Danke an Michael (ich habe auch kräftig die Werbetrommel gerührt) und Danke auch an unsere Spielerinnen und Spieler der E-Jugend, die sich auf dieses Abenteuer eingelassen haben (sind halt echte Handballer!).

Steffen

Nachrichten von der gemischten E-Jugend

Jetzt wird es langsam Zeit, ein Update über die Aktivitäten der gemischten E-Jugend zu machen Allerdings ist so viel passiert, da weiß man gar nicht, wo man anfangen soll. Also dann von vorne:

Mit dem Durchwechseln der Kinder bei Saisonende 2015/2016 kam auch ein neues Trainerteam. Lasse, Amos, Markus und ich haben mit vereinten Kräften die auf zwischenzeitlich 22 Spielerinnen und Spieler angewachsene Mannschaft übernommen. Und schon stellte sich die erste Frage: wie viele Mannschaften melden wir für die kommende Saison? Letzten Endes – und nach intensiven Gesprächen mit den Eltern – entschieden wir uns, zwei Mannschaften aufzustellen. Und jetzt, im laufenden Betrieb bin ich froh darüber. Die Freude am Spiel und die Bereitschaft am Training teilzunehmen, die uns die jungen Handballstars zeigen, gleicht locker den Aufwand und die Mehrarbeit aus. An dieser Stelle will ich auch ausdrücklich meine Eltern loben; ohne Eure Unterstützung und Hilfe als Cauffeure, Hilfstrainer, Küchenchefs, Zuckerbäcker, Reinigungskräfte, Waschmänner und -frauen sowie Lebensmittelverkäufer wäre es sehr schwer bis unmöglich, den Spielbetrieb zu organisieren.

So und nun zu den Fakten: In der Qualifikationsgruppe 1 hat die E1 von sechs Mannschaften den sehr guten zweiten Platz belegt und musste sich lediglich der Mannschaft des TSV Friedberg geschlagen geben. Die E2, unsere Youngster, haben sich von fünf Mannschaften in der Qualigruppe 2 den dritten Platz mit ausgeglichenem Punkte- und Tor-Konto gesichert.

Dann wurde es ernst: durch die Neueinteilung in nahezu gleich starke Gruppen müssen beide Mannschaften ordentlich zeigen, was sie können. Und das machen sie auch – meistens. Zur - meistens - großen Freude des Trainerteams! Bisher gab es drei Siege und drei Niederlagen bei der E1 (zweimal gegen den gleichen Gegner…) und die E2 hat bisher eine weiße Weste mit zwei Siegen.

Die nächste Herausforderung für uns besteht darin, die Neuzugänge in den Mannschaften sportlich zu integrieren und den zwischenzeitlich auf 25 Spielerinnen und Spieler angewachsenen Kader leistungsgerecht zu trainieren. Sorge macht uns, dass wir leider wenige Mädchen haben, sodass der Nachwuchs für die weibliche D-Jugend gefährdet ist. Daher die Aufforderung: Wenn jemand Mädchen im Alter zwischen 8 und 10 Jahren kennt, die Interesse am Handballsport hätten: meldet Euch!!!

Hier noch das Aktuelle: Unsere nächsten Heimspieltage sind am 11.02., 19.02., 12.03. und 08.04.2017. Dann wollen wir in Fässern im Altmühltal am Wochenende vom 21. bis 23.04.2017 und auf der Vereinshütte in Wiederhofen vom 12. bis 14.05.2017 übernachten. Dazu gibt es noch einen Ausflug zum Bundesligahandballspiel des HC Erlangen gegen SC Flensburg-Handewitt am 21.05.2017. Wir, als Mannschaft, würden uns freuen, wenn Ihr mal bei uns vorbeischaut. Bis dann…

Steffen Geißendörfer

Heimspieltag der gemischten E-Jugend

Am Sonntag, den 25. Oktober, richtete die E-Jugend ihren ersten Heimspieltag aus. Teilnehmende Mannschaften waren der TSV Friedberg, der TSV 1871 Augsburg, der Kissinger SC und der TSV Neusäß. Heutige Gegner waren nur die beiden erstgenannten Teams.
Das erste Spiel bestritt man gegen den TSV Friedberg. Trotz großer Bemühungen mussten sich die Gastgeber aufgrund von Fehlern in der Abwehr mit 23:4 gegen eine körperlich überlegene Mannschaft geschlagen geben.
Im zweiten Spiel gegen den TSV 1871 Augsburg konnten die Fehler aus dem ersten Spiel minimiert werden.So konnte unsere Mannschaft bis zur Pause mit 4:5 mithalten, nach der Pause sogar auf 5:5 ausgleichen. Leider reichte der Siegeswille unserer E-Jugendlichen nicht aus. Unverdient unterlag man mit 5:7.
Ein Dank geht an die Schiedsrichter Nadine Langenwalter, Julia Doesel, Andreas Spindler und Christoph Hermann, die zahlreich erschienen Fans, und die Eltern, ohne die ein solcher Heimspieltag nicht zu bewältigen wäre.
Trotz zweier Niederlagen ist das Trainerteam um Nadine Eger mit der Leistung ihrer Schützlinge sehr zufrieden und stolz und freut sich über den Kampfgeist ihrer Mannschaft.

Gemischte E-Jugend in Kissing

Am Samstag, den 17.10.2015 startete die E-Jugend zu ihrem ersten Spieltag nach Kissing. Das erste Spiel bestritten wir mit zehn unserer Spieler gegen die Gastgeber. Nach einer erfolgreichen ersten Halbzeit ging es mit Führung in die zweite, leider nicht so erfolgreiche Hälfte. Durch viele Leichtsinnsfehler und Fehlpässe verschenkten wir den Sieg und verloren mit 9:8. Nach kurzer Pause wurden nochmal alle Kräfte gebündelt, um das Spiel gegen den BHC Königsbrunn 2 erfolgreicher zu beenden. Leider wurden der Kampfgeist und die Bemühungen von Lorenz, Erik G., Simon, Ilayda, Steffi, Erik M., Domenik, Patrick, Florian und Jule nicht belohnt. Das Spiel gegen die körperlich überlegene Mannschaft endete mit 20:8. Trotz der Niederlagen ist das Trainerteam mit der Leistung der Mannschaft, die überwiedend aus Ex-Minis besteht, zufrieden.