Damen 2018/2019

 

Trainer: Gunter Becher und Patrick Armbrust

Training:
Montag: 19:00 Uhr - 21:00 Uhr Realschulhalle Neusäß
Mittwoch: 19:30 Uhr - 21:00 Uhr Realschulhalle Neusäß

23:34-Derbysieg der Damen bei 1871

Nach dreiwöchiger Spielpause machten sich die Neusässer Damen auf den Weg zum Derby beim Vereinsnachbarn 1871. Den Trainern Becher und Armbrust stand eine beinahe volle Bank zur Verfügung und so ging man beim Tabellenschlusslicht motiviert in die Partie, welche man jedoch nicht auf die leichte Schulter nehmen wollte.

Nach der langen spielfreien Zeit startete man noch etwas nervös in das Spiel und wurde bei schön herausgespielten Chancen mal wieder vom Wurfpech verfolgt. Auch wurden noch zu viele Bälle bei unvorbereiteten Angriffen unnötig vergeben und so machten sich die Neusässerinnen selbst das Leben schwer. Ab der 9. Minute konnten die Schwarz-Roten dann aber endlich in Führung gehen (3:4) und diese dank einer soliden Torhüterleistung, eines schnellen Angriffsspiels und größtenteils konzentrierter Abwehrarbeit weiter ausbauen. Mit einem 12:16-Halbzeitstand ging es in die Pause.

Noch nicht ganz zufrieden mit der eigenen Leistung wollte man in der zweiten Halbzeit aufdrehen und vor allem in der Abwehr konsequenter agieren – in Überzahlsituationen hatte man sich einige eher unübliche Patzer erlaubt und noch zu viele platzierte Würfe aus dem Rückraum zugelassen. Im Angriff hingegen setzte man nun vor allem auf Schnelligkeit und war nach 40 Minuten bereits mit 15:23 davongezogen. Insgesamt betrachtet legten die Neusässerinnen ihren Fokus in diesem Spiel eindeutig eher auf das Torewerfen und so wurde die sonst so starke Abwehrarbeit etwas vernachlässigt. Doch auch dank der beiden hervorragend parierenden Torhüterinnen Leonhardt und Hafner (von vier Siebenmetern konnte 1871 nur einen Treffer verbuchen), war ein deutlicher Sieg nie in Gefahr. Zum ersten Mal in der Saison knackte man sogar die 30-Tore-Marke und da es sich bei der Torschützin auch noch um das Mannschaftsküken handelte, freuten sich alle noch viel mehr über die nun ausstehende Getränkespende. Mit einem zufriedenstellenden 23:34-Sieg und dem aktuell 4. Tabellenplatz im Gepäck verabschieden sich die Damen in die Weihnachtspause und wünschen allen eine besinnliche Adventszeit, ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Handballjahr!

Es spielten: Nicole Hafner, Vivien Leonhardt (Tor); Katharina Schmid, Dinah Roser (7), Lisa Thiel (6/1), Bundesligaspielerin Michaela Wagner (1), Dominique Bumann, Laura Göttlicher, Katrin Schmid (2), Simone Fuchs (2), Nicola Ludwig (12/3), Julia Doesel (2), Christina Schmid (2)

Damen zeigen in Niederraunau bisher bestes Spiel

Nachdem man in der vergangenen Woche trotz einer weniger schönen Spielweise hoch gewinnen konnte, wollten die Damen in Niederraunau beim bisherigen Tabellenzweiten eine Schippe drauflegen. Endlich konnte man nach einigen Unglückswochen mit Verletzungspech und Krankheitsausfällen in absoluter Bestbesetzung auflaufen und auch wenn man bei der Ankunft mit der Schreckensnachricht von aus technischen Gründen gesperrten Duschen empfangen wurde, tat das der Motivation keinen Abbruch.

Um es nicht unnötig spannend zu machen: Nach dem Anpfiff traf Niederraunau zum 1:0 und das war das letzte Mal, dass die Gastgeber in dieser Partie in Führung lagen. Ab dann dominierte Neusäß das Spielgeschehen und auch wenn es in den Duschen nicht lief, bei den Neusässer Damen lief es umso besser. Die perfekt zusammenarbeitende Abwehrmauer stand das gesamte Spiel über sicher und eine überragend parierende Nicole Hafner im Tor ließ den Gegner so manches Mal verzweifeln. Im Angriff hatte man hin und wieder noch Probleme beim Abschluss – Niederraunau hatte ebenfalls eine starke Torhüterin im Kasten –, doch insgesamt zeigte man auch hier eine überzeugende Leistung. Vor allem durch das schnelle Spiel mit vielen Kontern und über die zweite Welle konnte man immer wieder punkten, außerdem gelangen schöne Angriffskombinationen, Rückraumtore sowie Anspiele auf den Kreis. Bei den seltenen Ballverlusten zeigte Neusäß ein gutes Rückzugsverhalten und hatte die gesamte Partie über einfach mehr Biss. Die Stimmung im gesamten Team – sowohl auf dem Feld als auch auf der Bank – war perfekt. Mit 7:11 ging es in die Halbzeitpause, mit 17:24 wenn schon nicht in die Dusche, dann aber als verdienter Sieger vom Platz.

Trainer Gunter Becher war voll des Lobes: „Alle Spielerinnen haben eine top Leistung gezeigt! Egal wer eingewechselt wurde, es gab keinen Spieleinbruch. Die Mädels haben genau das umgesetzt, was wir von ihnen erwarten und von außen war ein tolles Handballspiel zu sehen, das verdient gewonnen wurde und richtig Spaß gemacht hat.“ Bisher sind die Damen auf dem richtigen Weg und gehen jetzt aber erst einmal in eine dreiwöchige Spielpause, bevor man am 16.12. beim letzten Hinrundenspiel und Derby beim Vereinsnachbarn 1871 Augsburg antritt.

Es spielten: Nicole Hafner, Vivien Leonhardt (Tor); Katharina Schmid, Dinah Roser (11), Lisa Thiel (1), Dominique Bumann, Laura Göttlicher, Vanessa Ochsenbauer (2), Katja Stieglmeier, Katrin Schmid (3), Simone Fuchs, Nicola Ludwig (3), Julia Doesel, Christina Schmid (4)

Damen siegen deutlich vor heimischem Publikum gegen TSG

Am vergangenen Samstag durften die Damen nach drei Auswärtspartien endlich wieder in der heimischen Eichenwald-Arena antreten und hatten die zweite Mannschaft von TSG Augsburg zu Gast. Nach den letzten beiden knappen Ergebnissen wollte man endlich wieder einen deutlichen Sieg einfahren, auch wenn man an diesem Tag zahlenmäßig schwach besetzt war.

Anders als man es sich vorgenommen hatte, startete man nun aber äußerst schleppend in die Partie. Vor allem die Chancenverwertung ließ sehr zu wünschen übrig und bei den Trainern das ein oder andere Haar ergrauen, denn selbst die sonst so sicheren Siebenmeterschützen waren vom Wurfpech verfolgt. In den ersten zwölf Minuten verbuchten beide Mannschaften erschreckenderweise nur jeweils einen Treffer - was vorne misslang, konnte aber wenigstens durch eine starke Abwehr- und Torwartleistung ausgeglichen werden. Als in der 13. Minute TSG mit 1:2 in Führung ging, schaltete Neusäß endlich um und begann auf Schnelligkeit zu spielen. Nach zehn Toren - vor allem durch Konter und über die zweite Welle - und nur zwei Gegentreffern konnte man mit einem versöhnlichen 11:4-Stand in die Pause gehen.

Leider gelang es nicht, in der zweiten Halbzeit sofort nahtlos an die Leistung vor der Pause anzuküpfen, doch nach einer schwachen Anfangsphase hatte man sich wieder gefangen und ließ die Gegner nie mehr näher als fünf Tore herankommen (16:11). Zwar stand die Abwehr nicht mehr ganz so sicher wie in der ersten Spielhälfte, dafür zeigten die Damen nun sauber ausgespielte Spielzüge, setzten ihre Rückraumschützen aus der zweiten Reihe in Szene und konnten erfolgreiche Konter laufen. Besonders durfte man sich mit Mannschaftsküken Julia Doesel freuen, die einen schönen Kontertreffer und zwei sichere Siebenmetertore erzielte. Alles in allem blieb man jedoch etwas unter den eigenen Möglichkeiten und zu viele klare Chancen wurden vergeben. Auch wenn das Ergebnis noch höher hätte ausfallen können, zeigten sich die Trainer Becher/Armbrust insgesamt aber mit der Leistung und dem Kampfgeist zufrieden und gemeinsam ließ die Mannschaft sich nach ihrem deutlichen 24:14-Heimsieg vor der gut gefüllten Tribüne feiern.

Am kommenden Sonntag machen sich die Neusässer Damen, die aktuell auf dem 3. Tabellenplatz stehen, auf zum Tabellenzweiten nach Niederraunau. Bis dahin steht den Trainern hoffentlich wieder ein voller Kader zur Verfügung - allen Kranken und Verletzten wünschen wir eine gute Besserung!

Es spielten: Nicole Hafner, Vivien Leonhardt (Tor); Katharina Schmid, Dinah Roser (4), Lisa Thiel (2), Dominique Bumann, Laura Göttlicher, Katrin Schmid (6), Nicola Ludwig (8), Julia Doesel (3), Christina Schmid (1)

Bittere Niederlage der Damen in Donauwörth

Am vergangenen Sonntagnachmittag reisten die Neusässer Damen mit viel Selbstvertrauen, das man in der Woche zuvor beim starken Spiel gegen Schwabmünchen gesammelt hatte, zum BOL-Absteiger nach Donauwörth. Auch wenn Rückraumschützin Dinah Roser noch verletzt ausfiel, stand den Trainern Becher und Armbrust eine volle Bank zur Verfügung.

Zu Beginn kam man dann aber nicht richtig rein in die Partie, ließ sich vom schnellen Spiel der Gastgeber überrennen und agierte in der Abwehr zu unsortiert, im Angriff zu kopflos (3:0). Es wollte noch kein rechter Spielfluss entstehen, immer wieder ermöglichten Ballverluste durch unvorbereitete Anspiele an den Kreis dem Gegner schnelle Kontertore und dann kam auf Neusässer Seite auch noch Wurfpech hinzu. Doch endlich hatten sich die Schwarz-Roten etwas gefangen und kämpften sich in der 10. Minute auf 5:4 heran, nur um Donauwörth erneut mit fünf Toren davonziehen zu sehen (10:5). Jetzt legte jedoch Neusäß wieder einen Zahn zu und konnte bis zur Halbzeitpause einen überraschend guten 13:11-Stand erzielen – die letzten beiden Tore der Gäste vor dem Halbzeitpfiff fielen innerhalb von nur zehn Sekunden.

Mit der zweiten Spielhälfte wendete sich dann das Blatt vollkommen: Einen Donauwörther Gegentreffer ließ man noch zu (14:11), bevor die starke Neusässer Phase begann. Bereits nach fünf Spielminuten zwang man den Gegner zur Auszeit, dank einer Kombination aus hervorragender Abwehr- und Torhüterleistung ließ man elf Minuten lang keinen Donauwörther Treffer zu und warf im Gegenzug sieben Tore in Folge – zum Teil sogar in Unterzahl. Innerhalb von zehn Minuten hatte man den 14:11-Rückstand in eine 14:18-Führung verwandelt und die Gastgeber völlig aus dem Konzept gebracht. Doch dann machte Neusäß sich selbst das Leben schwer. Unglückliche Wechselentscheidungen brachten Unruhe in die Abwehrreihe, im Angriff agierte man wieder zu unkonzentriert und ermöglichte so den Hausherrinnen schnelle Treffer. In dieser wichtigen Phase hielt erneut das Wurfpech Einzug, ein Pfostenkracher jagte den nächsten und ehe man es sich versah, wurde nach dem Ausgleich in der 50. Minute (20:20) aus der deutlichen Führung ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Doch auch als Donauwörth vier Minuten vor Schluss mit drei Treffern vorne lag (24:21), kämpfte Neusäß sich wieder heran, agierte nach einer Zeitstrafe die letzten beiden Spielminuten in Unterzahl auf dem Feld und erzielte trotzdem 24 Sekunden vor Schluss den Ausgleichtreffer (24:24). Mit diesem Spielstand hätten sich beide Mannschaften auf die gesamte Spielzeit betrachtet durchaus zufriedengeben können, doch eine fragwürdige Siebenmeter-Entscheidung zugunsten der Heimmannschaft ermöglichte deren 25:24-Siegtreffer in der 60. Minute und ließ enttäuschte Neusässerinnen zurück.

Trotz der Enttäuschung über die bittere Niederlage darf man nicht vergessen, dass hier der Bezirksklasse-Aufsteiger gegen den BOL-Absteiger der letzten Saison angetreten ist und man in der neuen höheren Liga durchaus schon für Wirbel sorgen konnte. Trainer Gunter Becher ist also dennoch stolz: „Wir haben bisher gezeigt, dass wir in diese Liga gehören und der Einsatz, der Kampfgeist und die Stimmung – auch auf der Bank – haben auch in diesem Spiel wieder absolut gestimmt.“

Am kommenden Samstag geht es nach drei Auswärtsspielen endlich wieder zu Hause gegen den nächsten Gegner TSG Augsburg II (15.30 Uhr, Eichenwald-Arena). Hier möchte man auch dem heimischen Publikum etwas fürs Auge bieten und zwei Punkte holen.

Es spielten: Vivien Leonhardt, Nicole Hafner (Tor); Katharina Schmid (1), Lisa Thiel (4), Michaela Wagner, Dominique Bumann, Laura Göttlicher, Vanessa Ochsenbauer (4), Katja Steiglmeier (1), Katrin Schmid (2), Simone Fuchs (2), Nicola Ludwig (8), Julia Doesel, Christina Schmid (2)

Damen erkämpfen sich beim Tabellenführer Punkt nach dem Schlusspfiff

Am vergangenen Sonntag reisten die Neusässer Damen noch mit den Erinnerungen an die letzte Pleite in Meitingen im Gepäck zum Auswärtsspiel beim aktuellen Tabellenersten nach Schwabmünchen. Auch wenn man erneut krankheitsbedingt nicht mit vollen Kräften antreten konnte, wollte man es dieses Mal spielerisch besser machen als in der Woche zuvor. Was dann folgte, war ein wahrer Handball-Krimi bis zur letzten Sekunde.

Die Mannschaft fand von Beginn an gut in die Partie, konnte sofort in Führung gehen, diese aber nie höher als zwei Tore ausbauen (7:9). Schwabmünchen blieb ständig dran und so jagte einen Neusässer Führungstreffer schon der nächste Ausgleich der Gastgeber. Wo man letzte Woche noch das Zusammenspiel und die Entschlossenheit beim Abschluss vermisst hatte, zeigten die Damen nun sauber und konzentriert ausgespielte Kombinationen im Wechsel mit sicheren Anspielen an den Kreis und erfolgreichen Einzelaktionen aus dem Rückraum. In der Abwehr und im Tor stand man insgesamt sicher, hatte aber so manches Mal Probleme mit den platzierten gegnerischen Würfen aus der zweiten Reihe. Der 12:12-Halbzeitstand spiegelte wider, dass sich die beiden Teams hier auf Augenhöhe begegneten, womit wohl vor allem die Heimmannschaft nicht gerechnet hatte.

In der zweiten Halbzeit blieb der altbekannte Einbruch im Neusässer Spiel diesmal aus. Zwar konnten nun die Schwabmünchner mit einem Tor in Führung gehen, doch auch die Schwarz-Roten blieben jetzt dran und verhinderten, dass die Gegner sich weiter als mit einem Tor absetzen konnten. Dies war nicht zuletzt einer stark parierenden Nicole Hafner im Tor zu verdanken, die in den entscheidenden Momenten so manche klare Torchance des Gegners vereitelte. Eine 100%ige Trefferquote vom Siebenmeterpunkt trug ebenfalls dazu bei, dass es auch vier Minuten vor Schluss immer noch unentschieden stand (21:21) und so nahm das Trainergespann Becher-Armbrust die Auszeit, um die Mannschaft auf die letzten Spielminuten im Kampf um das Siegtor einzustimmen. Doch dann musste erst Rückraumschützin Dinah Roser verletzt vom Feld, bevor Neusäß nur zweieinhalb Minuten vor dem Spielende eine Zeitstrafe kassierte und somit in Unterzahl in diese entscheidende Schlussphase gehen musste. 14 Sekunden vor Ablauf der Zeitstrafe gelang Schwabmünchen dann der Führungstreffer und so blieben den Neusässern nur noch 44 Sekunden für den Ausgleich. Schwabmünchen machte nun die Abwehr dicht und bis zum Schlusspfiff konnten die Schwarz-Roten keinen Treffer mehr verbuchen. Obwohl Neusäß noch zu einem direkten Freiwurf antreten durfte, feierte Schwabmünchen bereits den Sieg dieser hochspannenden Partie. Lisa Thiel machte den Gastgebern dann aber einen Strich durch die Rechnung, und netzte über den gegnerischen Abwehrblock am überraschten Torhüter vorbei ins linke Kreuzeck ein. Wohlverdient feierten die Damen ausgelassen diesen mit einer herausragenden Mannschaftsleistung hart erkämpften Punktgewinn.

Auch die beiden Trainer zeigten sich stolz: „Diesen Punkt haben die Mädels wirklich verdient! Sie haben die Erwartungen komplett erfüllt und sich stark gesteigert. Das letzte Spiel in Meitingen war ein Wachrüttler. Diese kämpferische Teamleistung wie in Schwabmünchen wollen wir sehen, die Stimmung war toll und jede Einzelne hat ihr Bestes gegeben. Wir haben von Anfang an gezeigt, dass wir gewinnen wollen.“

Nächste Woche treten die Damen wieder auswärts um 15 Uhr in Donauwörth an, um ihren aktuell 3. Tabellenplatz zu verteidigen.

Es spielten: Nicole Hafner (Tor); Dinah Roser (4), Lisa Thiel (4), Michaela Wagner (1), Dominique Bumann (1), Laura Göttlicher, Katja Stieglmeier (1), Katrin Schmid (1), Simone Fuchs (1), Nicola Ludwig (9), Marina Heinrich, Julia Doesel