Herren 2018/2019

 

Von links nach rechts – oben nach unten:

Max v. Schönfeldt (Abteilungsleiter), Stephan Bühne, Georg Starz, Raphael Tiedeken, Stephan Brandl, Marko Barnjak, Patrick Armbrust, Mladen Baksa (Trainer) 

Lasse Kessler, Nico Hinterreiter, Dominik Feht, Felix Schmid, Christian Feht, Andreas Spindler, Thomas Stein, Markus Goldbach

Trainer: Raghvindra Hilsenbeck

Training:
Dienstag: 20:30 Uhr - 22:00 Uhr Realschulhalle Neusäß
Donnerstag: 20:30 Uhr - 22:00 Uhr Realschulhalle Neusäß (Sommer)
Donnerstag: 20:30 Uhr - 22:00 Uhr Gymnasium Neusäß (Winter)

Derby-Vorbericht

Am Samstag ist es nun wieder so weit, das große Derby und Rückspiel in der Bezirksliga Schwaben zwischen 1871 Augsburg und unseren Mannen steht an. Im Hinspiel konnten die Grafschützlinge noch die beiden Punkte "zu Hause" behalten. Wie auch im Hinspiel haben die Schmuttertaler absolut nichts zu verlieren und gehen gelassen aber dennoch motiviert in diese Partie.

Als bester Aufsteiger stehen die Schwarz-Roten auf einem ordentlichen 7. Tabellenplatz. Dieser würde ausreichen, um auch in der nächsten Saison wieder in der Bezirksliga an den Start gehen zu können. Die Neusässer Jungs gehen als klarer Außenseiter in diese Partie, dennoch wollen Sie alles versuchen, um dem Nachbarn wieder einmal ein Bein stellen zu können. Der Kontrahent spielte lange unter seinen Möglichkeiten. Erst die Trainerentlassung nach der Pleite gegen die Graf-Schützlinge am 17.10.15 brachte die nötige Stabilität in das Spiel der Grün-Weißen zurück.

Die Tigers sprechen von Revanche, Rache und Kopie. Noch dazu organisieren die Oberhausener Handballer eine "noch nie dagewesene T-Shirtfarben Aktion" zum Spieltag.

Ob die Krokodile die Kätzchen noch einmal beißen können, wird sich am kommenden Samstag um 19:30 Uhr in der 1871 Augsburg Sporthalle zeigen!

Neusässer Herren stoppen Negativ-Serie

Die Handballer des TSV Neusäß haben in der Bezirksliga nach zuletzt vier Niederlagen in Serie endlich wieder Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einfahren können. Die Graf-Schützlinge knackten beim 28:26 (11:14) Erfolg nach spannenden 60 Minuten auch den Heimnimbus der Schwabmünchner BOL-Reserve.

Der Druck war groß, die Rollen auf dem Papier klar verteilt. Schwabmünchen hatte noch kein Heimspiel verloren, Neusäß die letzten vier Spiele allesamt. Trainer Graf stellte im Vergleich zur Vorwoche sein Team gleich auf fünf Positionen um. Doch gegen die jungen, quirligen Gastgeber mit ihrer offensiven Deckung taten sich die schwarz-roten zu Beginn sehr schwer, handelten sich zum Teil einen fünf Tore Rückstand ein. Bis zur Pause konnte der TSV immerhin bis auf drei Tore verkürzen und Graf forderte jetzt mehr Bewegung im Angriff und konzentrierte Abschlüsse. Die Neusässer waren nun deutlich entschlossener, spielten schöne Treffer heraus und standen sicher in der Abwehr. Jetzt zeigten sich auch die mannschaftliche Geschlossenheit und klugen Wechsel an diesem Tag. Die etwas nachlassenden Schwabmünchner wurden durch die Gäste viel mehr gefordert und mussten dem hohen Tempo der ersten 50 Minuten Tribut zollen. Kämpferisch stimmte jedoch auf beiden Seiten die Einstellung, so dass es bis zum Schluss spannend und eng blieb, ehe Neusäß in den letzten 30 Sekunden in Unterzahl den entscheidenden Treffer erzielte. „Mein Team war wirklich klasse heute. Vor dem Derby beim Tabellenführer 1871 Augsburg nächste Woche war dieser Sieg unglaublich wichtig für das Selbstvertrauen,“ so ein sichtlich erleichterter Trainer Denis Graf.

 

Neuer Spieler für die Herren

"Thailand"Star Raghvindra "Ragha" Hilsenbeck wechselt vom Bayernligisten TSV Haunstetten nach Neusäß. Dies gab der Club am Freitagabend bekannt. Die Ablösesumme soll mindestens 43,5 Kästen eines Isotonischen Mischgetränkes betragen, in Neusäß erhält der 21-Jährige einen Vertrag bis zum 30. Juni 2032.

„Die Bezirksliga kann sich auf einen tollen Spieler freuen”, sagte Sportdirektor Chris Hofmann: „Er ist ein quirliger, beweglicher und schneller Spieler, der nicht nur an der Theke kombinationsstark ist und über eine gute Technik und sehr gute Abwehrqualitäten verfügt. Mit ihm haben wir weitere Variationsmöglichkeiten und sind noch schwerer auszurechnen.”

Die Schmuttertaler können sich den Transfer leisten, weil Chris Ösi" für 30 Kästen zu seinem Heimatverein bis März 2016 ausgeliehen wurde.
„Ragha” kam 2014 vom TSV Blaustein zum TSV Haunstetten, wo er hauptsächlich in der zweiten Mannschaft mitwirken durfte. Trainer Denis Graf wurde auf ihn aufmerksam und konnte ihn schnell davon überzeugen, dass er in diesem jungen Kader eine gute Zukunft haben wird. In den ersten Trainingseinheiten konnte sich Ragha schnell intrigieren. 

Bereits heute um 19:15 Uhr gibt er sein Debüt beim Letzten Spiel im Jahr 2015 beim TSV Gersthofen.

Neusässer Handballer wieder ohne Punkte

Nach der hohen Pleite in der Vorwoche in Kissing sollte eigentlich Wiedergutmachung auf dem Zettel gestanden sein. Doch auch das Heimspiel am Samstagabend gegen die bisherigen Remis-Könige aus Donauwörth wurde verloren.  Ein unnötiges 26:28 stand am Ende auf der Anzeige.

Trainer Denis Graf konnte aufgrund von einigen Ausfällen erstmals keine volle Bank aufbieten, dennoch hätte der Kader von der Qualität her ausreichen müssen, um schließlich nicht mit leeren Händen da zu stehen. Gegen eine übersichtliche, aber körperlich robuste und vor allem Großteils erfahrene Donauwörther Mannschaft taten sich die Rot-Schwarzen von Beginn an schwer. Zwar wurden diesmal in der ersten Halbzeit endlich die meisten Torchancen gut herausgespielt und verwertet, doch zeichnete sich schon hier eine unfassbare Schwäche beim Strafwurf sowie viele kleine Nachlässigkeiten in der Abwehr ab, die den Gegner immer auf Tuchfühlung hielt. Die 17:15 Führung zur Halbzeit war für Neusäß zu wenig, die Gäste egalisierten schnell anfangs der zweiten Hälfte. Und so wogte das Spiel zwar auf keinem guten Niveau weiter hin und her, zumindest spannend blieb es bis zum Ende. Der TSV machte allerdings teilweise haarsträubende Fehler und vergab insgesamt fünf Siebenmeter. Gegen die abgeklärter und konsequenter spielenden Gäste, für die ihr Jüngster am Ende zum Matchwinner wurde, reichte die Leistung in der zweiten Hälfte bei weitem nicht, die 26:28 Niederlage war die logische Folge. „Manche haben sich vielleicht ein bisschen blenden lassen von den anfänglichen Erfolgen, unsere Mannschaft ist allerdings noch in einem langen Lernprozess. Wir haben einfach noch nicht eine solche Ruhe und Routine, um in engen Spielen die richtigen Entscheidungen zu treffen. Dafür sind solche Niederlagen gut, aber dennoch schmerzhaft weil unnötig,“ befand Graf später. Im Lokalderby gegen den Top-Favoriten TSV Gersthofen bestreitet der TSV Neusäß sein letztes („einfachstes“) Auswärtsspiel am kommenden Samstag um 19:15 Uhr.

Schwarzer Tag in Kissing

Bericht aus Zuschauersicht

Am ersten Advent machte man sich nach Kissing auf, um dort die Herren des TSV Neusäß bei ihrem Spitzenspiel zu unterstützen. Diese hatten schließlich die Gelegenheit, sich mit einem Sieg gegen den Tabellenfünften den ersten Platz zu erkämpfen. Was hier aber eingeläutet wurde, war nicht die Vorweihnachtszeit, sondern ein schwarzer Handballtag für die Schmuttertaler.

Zu Beginn gestaltete sich die Partie noch sehr spannend und keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen. Trotzdem fiel den Zuschauern auf der Tribüne schnell auf, dass aus Neusässer Sicht von Anfang an „irgendwie der Wurm drin war“ und das Spiel der Gäste nicht so lief, wie man es eigentlich gewohnt ist. Durch die schnelle und offene Deckung der Kissinger war es den Rückraumschützen nicht möglich, sich wie gewohnt in Szene zu setzen. Hinzu kamen unzählige Ballverluste und vergebene Chancen von allen Positionen. Ein stark parierender Christian Feht im Tor hielt die Schwarz-Roten noch einige Zeit in der Partie, aber nach dem verletzungsbedingten Ausfall des jüngsten Neusässer Spielers brach man dann völlig ein. Beim Spielstand von 7:6 kassierte man sieben Tore in Folge, bevor endlich ein Gegentreffer erzielt werden konnte. Mit einem Stand von 15:8 und damit nur zwei Neusässer Toren in den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit ging es dann in die Pause.

Auf der Tribüne hofften die Zuschauer insgeheim, dass sich die Schmuttertaler in der zweiten Halbzeit noch einmal fangen würden, doch man hoffte leider vergebens… Durch immer mehr Fehler auf der Seite der Neusässer konnten die Kissinger vor allem durch Tempogegenstöße glänzen. Im Angriff fand man hingegen kein Mittel gegen die starke Abwehr der Gegner. Doch auch in diesem Spiel gab es einen hellen Moment, als Marcel Seibold bei seinem Herrendebüt einen Siebenmeter souverän verwandeln und damit sein erstes Tor machen konnte. Am Ende siegte Kissing nach einer starken Leistung verdient mit 31:19.

Jetzt muss Neusäß diese Niederlage möglichst schnell abhaken und zu den Stärken zurückfinden, denn eins ist klar: Kein Spieler hat in dieser Partie seine gewohnte Leistung abrufen können und die Mannschaft war insgesamt nicht wiederzuerkennen. Kopf hoch, Jungs! Ihr könnt das besser! Nächsten Samstag geht es um 19.30 Uhr in der heimischen Eichenwald-Arena gegen den sechsten Platz aus Donauwörth, da können die Schwarz-Roten dann wieder zeigen, was sie eigentlich  draufhaben.