Herren 2018/2019

 

Von links nach rechts – oben nach unten:

Max v. Schönfeldt (Abteilungsleiter), Stephan Bühne, Georg Starz, Raphael Tiedeken, Stephan Brandl, Marko Barnjak, Patrick Armbrust, Mladen Baksa

Lasse Kessler, Nico Hinterreiter, Dominik Feht, Felix Schmid, Christian Feht, Andreas Spindler, Thomas Stein, Markus Goldbach

Trainer: Raghvindra Hilsenbeck

Training:
Dienstag: 20:30 Uhr - 22:00 Uhr Realschulhalle Neusäß
Donnerstag: 20:30 Uhr - 22:00 Uhr Realschulhalle Neusäß (Sommer)
Donnerstag: 20:30 Uhr - 22:00 Uhr Gymnasium Neusäß (Winter)

Florian Kullmann verstärkt den TSV

Die 1. Herrenmannschaft wird in der kommenden Saison mit Florian Kullmann vom bayerischen Top-Club TSV Friedberg die noch vakante Position im rechten Rückraum besetzen.

Der Linkshänder, der auch bereits das Trikot etlicher Spitzenclubs in Europa trug, unterzeichnete beim TSV einen Vertrag bis Sommer 2019.
"Flo ist mit seiner Erfahrung und seinen spielerischen Qualitäten ein idealer Ersatz zu Matthias Assum. Er kennt die Liga bestens. Ich bin sehr froh, dass er sich für uns entschieden hat“, kommentierte TSV-Sportvorstand, Christian Hofmann die Verpflichtung Kullmann.

 

Bei einem Besuch in Neusäß hatte sich Kullmann ein Bild von der Region und den Bedingungen rund um den schwäbischen Club gemacht. "Nachdem ich mit Ragha gesprochen hatte, wollte ich unbedingt zum TSV Neusäß. Ich habe bei meinem Besuch ein sehr gutes Gefühl bekommen und bin mir sicher, dass wir in der nächsten Saison gemeinsam Einiges erreichen können. Alle meine Vertrauten, bei denen ich mich nach dem TSV erkundigt habe, haben mir geraten, zum TSV Neusäß zu gehen. Der Club hat sich super entwickelt. Nun kann ich es kaum noch erwarten, mit meiner neuen Mannschaft wieder in die Saison zu starten“, sagte Kullmann.

 

  

Derbyniederlage - Herren bieten dem Aufsteiger lange Paroli und feiern trotzdem

Zum Abschluss der Bezirksliga Saison zeigten der TSV Neusäß und der TSV Gersthofen in der gut besuchten Neusässer Eichenwald Arena ein ansehnliches Handballspiel. Das Endergebnis von 26:30 (16:15) für den als Aufsteiger bereits feststehenden Vize-Vize-Meister aus Gersthofen geht aufgrund der reiferen Spielanlage der Gäste in Ordnung.

Neusäß startete denkbar schlecht und benötigte nach nicht mal 5 Minuten einen kurzen Wachrüttler in der Auszeit durch Trainer Graf. Im Anschluss kamen die Hausherren besser ins Spiel, nutzen Chancen konsequenter und hatten ein sich steigerndes Torhüter-/Abwehrspiel. Es gelang den Schwarz-Roten das Spiel nun auch wegen nicht gut herausgespielter Chancen auf Gersthofer Seite bis zur Pause sogar in eine Führung umzumünzen. Die zweite Halbzeit begann wieder mit leichten Vorteilen der nun zielstrebiger aufspielenden Gäste, doch Neusäß konnte das Spiel noch bis zur 50 Minute offen gestalten. Das die größte Zeit eine Neusässer Mannschaft auf dem Spielfeld stand, die aus beruflichen Gründen mittlerweile monatelang uneingespielt ist, fiel bis dahin eher selten auf. Zum Ende hin blitzen allerdings beim TSV Gersthofen doch noch die lichten Momente durch, die eines Aufsteigers würdig sind. Eine etwas bessere Breite im Kader und mehr Konstanz und Konsequenz in entscheidenden Momenten im Vergleich mit dem TSV Neusäß bringt einen weiteren Derby-Erfolg. Für die Tabelle ging es nach dem Klassenerhalt sowieso nur noch um die goldene Ananas, beide Teams haben ihre Saisonziele erreicht und konnten nach dem Spiel feiern.

 

Neusäß setzt Prioritäten – Handballer schaffen vorzeitigen Klassenerhalt

Zweimal waren die Schmuttertaler am Wochenende gefordert: zunächst am Samstagabend gegen den großen Aufstiegsfavoriten SC Kissing und schließlich am späten Sonntagnachmittag beim Abstiegskonkurrenten aus Bäumenheim. Ein Sieg aus diesen beiden Spielen reichte, um den Klassenerhalt endgültig in trockene Tücher zu bringen.

Schon das Hinspiel in Kissing war eine klare Angelegenheit für den Gegner, beim Rückspiel in der heimischen Rudolf-Diesel-Halle in Hochzoll (Anmerkung: die Realschulturnhalle Neusäß steht ja weiterhin für Hallensportler nicht zur Verfügung) sollte es nicht anders laufen. Schon im Vorfeld war Trainer Graf klar, das mit einer bunt zusammengewürfelten Truppe hier wahrscheinlich wenig zu holen ist. Verletzungs- und Krankheitsbedingt fehlten acht Stammkräfte, die studentischen Teilzeit-Aushilfskräfte unterstützen den schmalen Rest. Spielerisch gibt es sehr wenige Mannschaften in dieser Liga, die den Neusässern einfach gar nicht liegen, der SC Kissing gehört dazu. Es ging fast alles zu schnell für die Neusässer, eine am Ende gerechtfertigte 14:33 Niederlage sowie zwei weitere Ausfälle für den nächsten Tag standen zu Buche. Glückwunsch an Kissing zum Aufstieg, das ist absolut verdient.

Für das Spiel am Sonntag dann kamen zumindest drei Kranke, die sich am Vortag geschont hatten zurück in den Kader. Dennoch war Graf von einer eingespielten und eintrainierten Stamm-Mannschaft meilenweit entfernt. Immerhin, es galt Wiedergutmachung für die schmerzliche Ein-Tor-Niederlage vor zwei Wochen, bei der man eigentlich noch deutlich besser aufgestellt angetreten war. Doch auch den Bäumenheimer Hausherren fehlten wichtige Spieler und so ergab sich ein typisches Bild in der ersten Hälfte: Neusäß mannschaftlich gut von allen Positionen mit leichten Vorteilen im Rückraum, Bäumenheim mit guten Kreisläuferspiel und sogar einem Kempa-Treffer durch die Mitte, 15:14 der Halbzeitstand, Abstiegskampf auf Augenhöhe. Zu Beginn der zweiten Hälfte obligatorische Startschwierigkeiten bei den (diesmal) Roten Graf-Schützlingen, doch dann die zweite Luft, herrliche Kombinationen zwischen der 40. Und 55. Minute bescherten einen phasenweise 6-Tore Vorsprung. Am Ende ein für Neusässer Verhältnisse souveräner 31:26 Erfolg und ein riesieger Stein, der den Verantwortlichen und Spielern vom Herz gefallen ist: Klassenerhalt, als Aufsteiger, zwei Spieltage vor Schluss.

 

Schatten und Licht bei den Herren

Die Handballer des TSV Neusäß mühen sich weiter in Richtung Klassenerhalt. Während es gegen die BOL Reserve aus Göggingen im Heimspiel der Vorwoche eine überraschende 26:27 Niederlage gab, holten sich die Graf-Schützlinge genauso überraschend bei der 4. (!) Garnitur des TSV Friedberg mit 25:24 die Punkte zurück.

 

 

 

Trotz wieder einmal voll besetzter Bank konnten die Männer in Abwesenheit des frischgebackenen Vaters Graf nicht die Vorgaben des schnellen Spiels umsetzen. Gegen die behäbigen Gögginger passte man sich an und ließ sich spätestens gegen Mitte der zweiten Halbzeit den Schneid vollends abkaufen. Gute 6 Schlussminuten reichten dann nicht mehr, um einen 5 Tore Rückstand wieder aufzuholen. Die erstmals ersatzgeschwächte Truppe zeigte dann aber in Friedberg eine tolle Moral. Zwar konnte gegen die äußerst routinierte gegnerische Mannschaft nicht 60 Minuten das Tempo hoch gehalten werden, aber die eigentlich erfahrenere Mannschaft schwächte sich zu oft einfach selbst. Die sich daraus ergebenen Überzahlsituationen nutzen die Neusässer meist konsequent, kämpften aufopferungsvoll in der Abwehr und waren am Ende einfach abgezockter. Die Graf-Truppe steht nach diesen beiden kleinen Derbys also ex equo da, benötigt aus den letzten 6 Spielen aber noch mindestens 2 Siege  für einen sicheren Ligaverbleib.

Derby-Vorbericht

Am Samstag ist es nun wieder so weit, das große Derby und Rückspiel in der Bezirksliga Schwaben zwischen 1871 Augsburg und unseren Mannen steht an. Im Hinspiel konnten die Grafschützlinge noch die beiden Punkte "zu Hause" behalten. Wie auch im Hinspiel haben die Schmuttertaler absolut nichts zu verlieren und gehen gelassen aber dennoch motiviert in diese Partie.

Als bester Aufsteiger stehen die Schwarz-Roten auf einem ordentlichen 7. Tabellenplatz. Dieser würde ausreichen, um auch in der nächsten Saison wieder in der Bezirksliga an den Start gehen zu können. Die Neusässer Jungs gehen als klarer Außenseiter in diese Partie, dennoch wollen Sie alles versuchen, um dem Nachbarn wieder einmal ein Bein stellen zu können. Der Kontrahent spielte lange unter seinen Möglichkeiten. Erst die Trainerentlassung nach der Pleite gegen die Graf-Schützlinge am 17.10.15 brachte die nötige Stabilität in das Spiel der Grün-Weißen zurück.

Die Tigers sprechen von Revanche, Rache und Kopie. Noch dazu organisieren die Oberhausener Handballer eine "noch nie dagewesene T-Shirtfarben Aktion" zum Spieltag.

Ob die Krokodile die Kätzchen noch einmal beißen können, wird sich am kommenden Samstag um 19:30 Uhr in der 1871 Augsburg Sporthalle zeigen!